Stichwort „nicht groß“. Gegründet wurde die Wohnbaugenossenschaft am 8. März 1950. Um Unterkünfte für Flüchtlinge und durch den 2. Weltkrieg wohnungslos gewordene Menschen zu errichten. Feiner Zug.
Rund 80 Wohnungen im Bestand.
Nach 75 Jahren der Gründung verfügt die Wohnungsbaugenossenschaft in BZA derzeit über 9 Häuser mit insgesamt 80 Wohnungen in der Kurstadt. Die Hälfte ist an Deutsche vermietet, die andere Hälfte an Menschen verschiedenster Herkunft, so der Vorsitzende der WBG BZA, Bernd Wichmann, bei seiner Begrüßung. Dabei dankte er Sparkasse Südpfalz und der VR-Bank BZA-Wasgau für ihr Sponsoring.
„Wohnungen sind nicht nur Räume. Sondern Heimat“, so Wichmann. Unter anderem. Einer der Bewohner lebe seit 65 Jahren hier. Und viele andere auch seit vielen, vielen Jahren.
„Wohnen ist ein Grundrecht.“
Ministerpräsident Alexander Schweitzer manifestierte das Grundrecht auf Wohnen. Es habe Zeiten in Deutschland gegeben, in denen propagiert worden sei, dass das Wohnen-können Privatangelegenheit sei. Aber dem sei nicht so. Er sei froh, dass es solche gemeinnützigen Genossenschaften wie in BZA gebe. „Eine Wohnung bedeutet Nachbarschaft und Freundschaft“, so der MP.
In diesem Zusammenhang. Das Land habe seine Fördermittel für sozialen Wohnungsbau auf 350 Millionen Euro verdoppelt, so Schweitzer.
Einfach Danke schön.
Landrat Dietmar Seefeldt brachte es für sich auf den Punkt. „Ich möchte einfach sagen: Danke schön.“ Dafür, dass es diese von Wichmann geführte Baugenossenschaft gebe. Denn. „Die öffentliche Hand kann nicht alles leisten.“ Und es dürfe auch nicht alles dem privaten Markt überlassen werden.“
Erfolgsgeschichte.
Stadtbürgermeister Hermann Augspurger bewertete die Genossenschaft als 75-jährige Erfolgsgeschichte. Es herrsche eine vertrauensvoller Umgang zwischen Mietern und der Genossenschaft. Text. rw.