Das Bild ist in einem sehr guten Zustand, rechts unten mit „Löscher“ signiert und mit der Jahreszahl 1972 datiert. Es stammt aus dem Nachlass von Andreas Uscholds Tante, Odilie Wagner. Wie es in ihren Besitz kam, ist nicht bekannt. Sie war jedenfalls sehr kunstbegeistert und selbst leidenschaftliche Malerin. Bei der Auflösung ihres Haushaltes ging das Gemälde an Petra und Andreas Uschold über.
Heimat-Motive aus dem Pfälzer Wald.
Der heimatverbundene „Wasgau-Maler“ Erich Löscher wurde am 11. Januar 1928 in Rumbach geboren. Er war gelernter Bäcker und führte später die Gaststätte „Wegelnburg“ in Nothweiler, wo er 1977 im Alter von 49 Jahren auch verstorben ist. Bekannt ist Löscher für seine Darstellungen der pfälzischen Landschaft. Besonders die charakteristischen Felsen, Burgruinen und Wälder des Wasgaus fanden Eingang in seine Arbeiten. Diese Elemente verbindet Löscher auch auf seinem an das Museum unterm Trifels übergebenen Spätwerk.
Als die Frage aufkam, was mit dem Bild geschehen soll, war für Petra und Andreas Uschold schnell klar, dass es eine besondere Bleibe bekommen sollte. „Es wäre schade, wenn es irgendwo in einem Keller oder auf einem Dachboden verschwinden würde. Weil das Gemälde den Asselstein und den Trifels und damit zwei Wahrzeichen von Stadt Annweiler am Trifels und Trifelsland zeigt, lag die Idee nahe, es dem Museum unterm Trifels dauerhaft zu überlassen. Das Ehepaar Uschold kontaktierte Museumsdirektor Dr. Sven Gütermann, der sie kurz darauf zur Bildübergabe im Museum empfing. Text. sp.