In der VG-Ratssitzung in Oberhausen wurde im September nach Sitzungsunterbrechung vereinbart, sich in einer Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses dem Thema, mit Zeit zur Beratung, zur Entscheidung, erneut zu treffen. Diese Sondersitzung war heute Abend. Es wurde nichts entschieden, sondern viel geredet. Im November soll es dann an 2 möglichen Terminen weitergehen. Weil viele weitere Frage offen stehen. Weshalb die Verwaltungsspitze, die am heutigen Abend selbst urplötzlich etlichen Klärungsbedarf eingeräumt hat, vor wenigen Wochen noch für eine vom Rat verwehrte Grundsatz-Entscheidung plädierte, möge sie bitte dem Steuerzahler erklären.
Gleichwohl. Zurück bleibt da nur die schier ratlose Frage. Was wollt Ihr eigentlich? Sanieren oder diskutieren? Der Rat hat sich in seiner Sitzung in Oberhausen gegen die Überrumpelungstaktik der Verwaltungsspitze gestellt, um sich Zeit zu nehmen. Im Nachhinein. Für was? Thema erneut vertagt. Kein gutes Signal. Zumal der vormals beschluss-einfordernde Beigeordneter Engelhard von noch viel mehr zu klärenden Fragen berichtete als der Ausschuss von sich aus thematisiert hat.
Der Aussage eines Ausschussmitgliedes, dass das vor 2029/30 nicht mit der Wiedereröffnung des derzeit noch sich im Betrieb befindlichen Bades zu rechnen sei, wurde nicht widersprochen. Und das nur, wenn alles glatt läuft. Text. rw.
Weiterer Bericht folgt.