Egal in welchem Bereich. Militärisch, politisch, gesellschaftlich oder eben auch musikalisch. You name it, they got it. Vorher sind diese Menschen als Nachfahren bettelarmer Auswanderer nicht zufrieden. Und so war es auch dieser Geist, der mit in dem Konzert der pfälzisch-sprachigen Formation „Shooflies“ steckte. Ein Auftritt der absoluten Perfektion. 100-prozetig getaktet in dem Glauben und Wissen auf den Punkt abzuliefern. Zu können. Zu müssen. Und: kein Aber. Es war eine Show. Es war USA uff Pälzisch – midd'em Deiwwel, de Mudder ehrer Subb' oder em gerechelte Wocheablauf, bei dem sich hald' samsdaachs gewäsche werd' … Einfach klasse, mitreißend und doch ein bisschen ganz speziell unnahbar. Weil eine Art eigener Kosmos.
Kein falscher Ton, kein einziger Fehlgriff von Pete Gustavson beim freien Zupfen am Kontrabass oder in der Stimme. Kein Fehlstrich von der Tochter Adelaide an der Violine oder bei Mutter und Tante Erika und Brigitte am Banjo und Gitarre. Bei den Stimmen schon dreimal nicht. Noch einmal. Ein Erlebnis. Fast zu perfekt. Aber für waschechte Nachfahren von Pfälzer Auswanderern noch immer zu verbessern ...
Info.
Die „Shooflies“ waren bereits 2025 in der Pfalz und haben Konzerte gegeben. In diesem Jahr sind 4 an der Zahl. Ihre Tour endet in KL. Ihr Auftakt in Kapellen-Drusweiler liegt in der familiären Bande zur Region BZA begründet.