Engelhard will das Wasser im Freibad BZA nicht mehr als auf 21 Grad heizen. Am liebsten gar nicht. Angeblich aus Kostengründen. Das Wasser. In allen anderen Bädern in der Region ringsum hat durchweg 24, 25 oder 26 Grad. Wie von allen in Fachkreisen maßgeblichen Einrichtungen empfohlen.
Aus Kostengründen. Angeblich. Vorgeschoben.
Das Vorschieben von Kostengründen ist eine Farce. Dahinter stehen persönliche Animositäten zwischen 2 Personen, die sich nicht (mehr) riechen können. Und das wird zu Lasten von Hunderten Schul- und Vereinschwimmern seitens eines Staats-DIENERs weidlich ausgenutzt. Auf Gesprächsangebote seitens des Vereins wird von Engelhard sogar schriftlich reagiert dergestalt, dass es dafür nun zu spät sei ... Hast' da noch Töne?
Probleme mit handelden Personen.
Der zuständige Beigeordnete Engelhard hat lange herumgedruckst, sich hinter hohen Kosten versteckt, letztlich aber doch die Katze aus dem Sack gelassen. Er habe kein Problem mit den Schwimmern und dem Schwimmverein, sondern mit den handelnden Personen. Sprich Abteilungsleiter Klaus Janson. Das hat Engelhard mittlerweile sogar schriftlich belegt. Warum auch immer.
Blanke Schikane.
Gleichwohl ist es nicht geziehm, ob persönlicher Befindlichkeiten Schulschwimmen und Schwimmsport-Abteilung so auflaufen zu lassen aus angeblich so hohen Heizkosten für das Freibad-Wasser, was alle Bäder in der Region einfach so finanzieren. Das ist blanke Schikane auf dem Rücken von Kindern und erfolgreichen Vereinsschwimmern durch einen Staats-DIENER.
Zur Einordnung der Zahlen/Kosten.
Anfänglich hat Engelhard alleinig in seinem Turmzimmer im Schloss beschlossen, das Freibad in BZA überhaupt nicht mehr zu beheizen. Die CDU-Fraktion im VG-Rat schritt ein. Das geht so nicht. Es kam zur Krisensitzung. Engelhard hat sich sodann bereit erklärt, auf 21 Grad zu beheizen. Dabei schwer gekränkt, von den Fraktionen gemaßregelt zu werden. Der Fachwelt nach bei Weitem noch zu kalt. Die Schwimm-Abteilung hat sich für 2024 in einem Novum in RLP dazu bereit erklärt, die Kosten für die Beheizung von 21 auf 24 Grad für die Zeit der Freibad-Saison-Eröffnung bis zu den Sommerferien zu übernehmen. Urplötzlich in einer Sitzung in der Schlosshalle im Frühjahr 2024 rutschten Engelhards bislang hartnäckige Prognosen der Zusatz-Heizkosten von angeblich 50.000 Euro auf nurmehr 10.000 Euro. In 3 Tagen hatte Janson das Geld dafür beisammen. Doch wie im Vorfeld konnte Engelhard auch im Nachgang keine ordentlich belastbare Zahlen vorlegen, blieb Antworten schuldig. Er wollte einfach grob die 10.000 Euro. Der TV BZA kam bei seiner Berechnung auf nicht einmal die Hälfte dieser Summe für das zusätzliche Zuheizen. Ein Treffen zum Thema Ausgleichssumme brachen VG-Bürgermeisterin Katrin Flory und just zuständiger Beigeordneter Engelhard einfach ab. Beim bis heute Schuldig-Bleiben einer belastbaren Kostenerklärung. Und ohne die Fragen des TV BZA dazu zu beantworten.
Im Übrigen.
Es ist das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik, dass ein Verein die Zusatzheizkosten für Schwimmbad-Wasser übernommen hat. Um damit auch den Schulschwimmsport zu ermöglichen, der im Jahr zuvor mehrfach abgesagt worden war, weil das Wasser zu kalt für die Kinder war.
Fazit.
Dass die persönlichen Animositäten eines Staats-DIENERs gegenüber eines sehr verdienten Abteilungs-Leiters und 2. Vorsitzenden des größten Sportvereins in BZA soweit gehen, dass dieser nun sein Training ausverlagern muss, geht gar nicht. Eine Posse sondergleichen.