Die Anliegen, mit denen sich Bürger an den Soziallotsen wenden, sind dabei ganz unterschiedlich. Sie reichen von Fragen zum Wohngeld oder zur Finanzierung von Wohnkosten bis hin zur Orientierung bei sozialen Leistungen. Zu den ersten Ratsuchenden gehören sowohl ältere Menschen als auch junge Erwachsene, die sich erstmals mit Behörden und Unterstützungsangeboten auseinandersetzen müssen. So suchte beispielsweise ein Auszubildender Unterstützung, nachdem die finanzielle Hilfe durch seine Eltern weggefallen war.
„Viele Menschen wissen nicht, welche Hilfen ihnen zustehen oder an welche Stelle sie sich wenden können. Genau hier setzt der Soziallotse an. Er hilft dabei, den richtigen Weg zu finden und begleitet bei Bedarf die ersten Schritte“, erklärt Beigeordnete und Sozialdezernentin Lena Dürphold.
Das Angebot versteht sich bewusst als Orientierungshilfe und erste Anlaufstelle. In der Regel begleitet der Soziallotse Menschen im Rahmen von zwei bis drei Beratungsterminen. Ziel ist es, individuelle Fragen zu klären, passende Hilfsangebote aufzuzeigen und die Ratsuchenden dabei zu unterstützen, ihre Anliegen künftig möglichst eigenständig zu regeln.
„Niemand muss sich allein durch den Behördendschungel kämpfen. Es ist völlig in Ordnung, Fragen zu haben oder Unterstützung zu brauchen – dafür bin ich da“, betont Alexander Wilking. „Als Soziallotse richte ich mich an alle Menschen, die nicht wissen, welche Hilfen es gibt oder wie sie den nächsten Schritt angehen sollen. Gemeinsam schauen wir uns die Situation an und finden einen passenden Weg. Ich möchte alle ermutigen, sich bei mir zu melden. Oft lässt sich schon in einem ersten Gespräch vieles klären.“
Kontakt.
Soziallotse Alexander Wilking ist telefonisch unter 0176 11664732 oder per E-Mail an Alexander.Wilking@diakonie-pfalz.de oder persönlich in seinem Büro am Stiftsplatz 7 in LD erreichbar. Text. sp.