Was genau geschehen ist.
Bei der Wahl 2024 war gleich ein ganzer Packen an Stimmzettel nicht korrekt zugestellt worden. Ein Bündel, eigentlich für Minfeld bestimmt, kam in Freckenfeld an. Und wurde dort auch in den beiden innerörtlichen Wahllokalen in den Ablauf eingespeist.
Der Fehler wurde (fast) rechtzeitig entdeckt. Und die falschen Stimmzettel aus dem Verkehr gezogen. Bis auf einen. Der es nicht nur in die Urne schaffte, sondern auch noch wahlausgangs-relevant gewesen wäre.
Hätte der falsche Wahlzettel gezählt, hätte die FWG einen Sitz mehr im Dorfparlament bekommen und die SPD einen weniger. So ist das in kleinen Gemeinden. Hier kann man noch immer mit Fug und Recht sagen: Jede Stimme zählt.
Jetzt ging der ganze Sermon erst richtig los. Aber langer Rede, kurzer Sinn. Das angerufene Verwaltungsgericht NW kam im Mai 2025 zur Entscheidung. Die Kommunalwahl 2024 für Freckenfeld muss wiederholt werden.
Die Wahl des Ortsbürgermeisters ist von der ganzen misslichen Situation nicht betroffen. Marc Ulm (SPD), der neu in Amt und Würden kam und damit Martin Thürwächter (CDU) ablöste, bleibt Ortschef. Text. rw. Symbolfoto. Netz. Frei.