Fossilien sind versteinerte Zeugnisse längst vergangenen Lebens. Sie sind damit wertvolle Fenster in die Vergangenheit, die sowohl die physische Form als auch das Verhalten urzeitlicher Organismen dokumentieren. Fossilien entstehen durch komplexe geologische Prozesse und sind das zentrale Element der Paläontologie zum Verständnis der Entwicklung des Lebens auf der Erde.
Exponate aus Privatsammlung.
Diese Entwicklung wird in der neuen Ausstellung vom 12. Mai bis zum 2. November anhand ausgewählter Exponate aus aller Welt aus der imposanten Privatsammlung von Maximilian Wolf aus Contwig schlaglichtartig dargestellt.
550 Millionen Jahre alt.
Gezeigt wird eine interessante Zeitreise durch die Welt der Fossilien von Relikten der ersten mehrzelligen Lebewesen, die stolze 550 Millionen Jahre alt sind, bis hin zu Exponaten der letzten Eiszeit.
Von Insekten über Fische bis zum Saurier-Schädel.
Neben beeindruckenden Versteinerungen von Fischen und Insekten aus dem bayrischen Solnhofen, einem Ichthyosaurier-Schädel und Ammoniten von der Schwäbischen Alb, Zähnen von Megalodon, dem größten Hai der Erdgeschichte, aus den USA und kleinen Schwimmsauriern aus Madagaskar werden auch einheimische Fossilien aus der Pfalz präsentiert.
Dinosaurier-Zeitalter. Schwerpunkt der Ausstellung.
Den Schwerpunkt der Ausstellung bildet das Zeitalter der Dinosaurier. Präsentiert werden zum Beispiel Knochen und Zähne von 150 Millionen Jahren alten Dinosauriern aus Wyoming in den USA, wo Maximilian Wolf schon selbst bei Ausgrabungen mitgeholfen hat. Dementsprechend werden auch interessante Informationen zu Ausgrabung, Freilegung und Präparation der ausgestellten Stücke vermittelt.