Doch der Reihe nach.
Der Stadtchef mokiert sich ob der Berichterstattung von suewpress.de über die Sitzung des Stadtrates im Stadtdorf Blankenborn. Es war dabei unter anderem die Rede von der anstehenden und mittlerweile angelaufenen Sanierung des Gebäudes „Engel“ in der Altstadt. Der Bericht erstattende Architekt Rheinwalt sprach von einer Kaputtsanierung in den frühen 1980er Jahren.
Wir von suewpress.de haben explizit geschrieben, dass der damalige Stadtbürgermeister und Kreisbauamtsleiter Rudi Wagner in der Ratssitzung NICHT namentlich genannt worden ist. Lediglich haben wir in unserem Bericht informierend erwähnt, dass Wagner zu jener Zeit Stadtbürgermeister gewesen ist.
Der aktuelle Stadtbürgermeister Hermann Augspurger unterstellt seither irriger Weise, dass wir von suewpress.de geschrieben hätten, dass der Name des Altbürgermeisters Rudi Wagner in der Sitzung in Blankenborn seitens des Rates gefallen sei. Mit Verlaub. Das ist schlichtweg falsch. Siehe Zitat aus unserem Artikel im unten stehenden Foto. Wir von suewpress.de haben das zurückliegend versucht, mit dem Stadtchef persönlich klar zu stellen. Er blieb scharf im Ton hartnäckig bei seiner schier analphabetisch anmutenden Sichtweise. Nun denn.
Verstoß gegen das Urheberrecht?
Auf der ganzen Sache fälschlicher Weise herumhackend, weil vielleicht des sinnbegreifenden Lesens nicht ganz mächtig (oder absichtlich?), der Stadtchef in der August-Sitzung des Stadtrates in der Schlosshalle ungefragter Weise dutzendfach Artikel von suewpress.de verteilte. Ein wohl juristisch noch zu klärender Verstoß gegen das Urheberrecht.
Der Gipfel. Geschäftsschädigend.
Doch damit noch nicht genug. In der Sitzung ließ sich der Stadtchef über die von ihm verteilten suewpress.de-Artikel aus, die er aber, wie schon erwähnt, wohl nicht recht zu lesen vermag, oder einfach nicht richtig lesen möchte, geschäftsschädigend dergestalt aus, dass suewpress.de anhand der beiden Artikeln keinen seriösen Journalismus betreibe. Und das in öffentlicher Sitzung mit Publikum. Nun ist seine falsche Behauptung von ihm selbst unterschrieben als offizielle Niederschrift auch noch dieser Tage amtlich verteilt worden. Druff unn' dewedder. Wenn das mal kein Rohrkrepierer wird …
Die Phalanx steht.
Ehrlich gesagt. Von einem bislang stets praxis- und basis-orientierten Kommunalpolitiker hat sich der ehrenamtliche Stadtchef mittlerweile weit entfernt. Es zählt wohl nur noch das nächste Amt, hauptamtlich vergütet. 58-jährig noch acht Jahre lang bis zur eigenen Rente. Versorgungsposten. Und die Sorge, dieses Ziel nicht womöglich nicht zu erreichen. Alles außen herum mundtot machen …? Des Wählers Wille ist es nicht wirklich. Denn bei seiner Kandidatur für das VG-Bürgermeisteramt erreichte der FWG-Kandidat gerade einmal etwas mehr als 10 Prozent der abgegebenen Stimmen. Aber der Wähler wird für die Nachfolge des derzeitigen Amtsinhabers Martin Engelhard (FWG) nicht gefragt. Denn der VG-Rat entscheidet laut Kommunalverfassung. Und da steht die Phalanx von SPD, FWG und Grünen bereits seit geraumer Zeit …