Die Kreuzung ist sehr breit ausgebaut und auch weit einsichtbar. Grund dafür ist die ad acta gelegene Planung für den Ausbau der Straße. Ursprünglich sollten die Schulbusse aus dem Süden über eine neu zu bauende Straße von der B 38 (Weinstraße) abzweigend quer durch den Weinberg führend direkt in die Friedrich-Ebert-Straße fahren können. Die Straße wurde deshalb breit und übersichtlich ausgebaut. Doch die Pläne mit der Direkt-Anbindung an die Weinstraße wurde letzlich verworfen.
Behörden vor Ort. Kein Handlungsbedarf.
Wegen der im vergangenen Jahr urplötzlich auftretenden Unfallhäufigkeit habe es sogar einen Ortstermin mit Vertretern verschiedener Behörden gegeben, informiert die Polizei auf Nachfrage von suewpress.de. Das Ergebnis. Zu erwarten. Kein Handlungsbedarf. Die Kreuzung ist in der Tat von allen Seiten gut einsehbar. Es gilt die normale und nicht weiter ausgeschilderte Rechts-vor-links-Regelung.
Zum aktuellen Unfall.
Die 45-jährige Fahrerin eines Pkw Skoda befuhr am gestrigen Mittwoch die Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Rebmeerbad und missachtete an der Kreuzung zur Pestalozzistraße die Vorfahrt eines von rechts kommenden Renault Trafic (Transporter). Beim Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge wurde die Verursacherin leicht verletzt und wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Anmerkung der Redaktion.
Die Unfallverursacherin im Renault hatte zwar Vorfahrt, hätte aber vielleicht wohl gar nicht dort fahren dürfen, da die Straße zu diesem Zeitpunkt noch alleinig für den Schülerbus-Verkehr werktags bis in den Nachmittag hinein gesperrt ist. Das ändert allerdings nichts daran, dass sie Vorfahrt hatte. Die Polizei überprüft, weshalb die Renault-Fahrerin auf der für sie eigentlich gesperrten Straße unterwegs war, hieß es auf Nachfrage.
Über 30.000 Euro Schaden.
An den beiden nicht mehr fahrbereiten Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von geschätzten 32.500 Euro. Die beiden Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Text. sp. Foto. Polizei. Frei.