Alle Beteiligten ziehen an einem Strang.
Ist das Passieren der Grenze für den einfach Rad fahrenden Ausflügler überhaupt kein Problem, sieht das bei organisierten Events schon ganz anders aus. Da werden national-hoheitliche Interessen berührt. Da braucht es Partner jenseits der Grenze. Und die hat Chef-Organisator Andreas Gensheimer vom RV Offenbach auch gefunden. Er und Landrat Dietmar Seefeldt stießen auf offene Ohren. Ob bei der Weißenburger Bürgermeisterin Sandra Fischer-Junck, oder bei Jean-Marc Schmitt, dem Präsidenten des Vélo Club Nord Alsace, oder bei Frédéric Siebenhaar, seines Zeichens Geschäftsführer des Euro-Distrikts Pamina. Dazu kommen Unterstützung und Good-will von Polizei/Gendarmerie und diversen Ämtern auf beiden Seiten der Grenze. Wie bei der Vorstellung des Sportspektakels am Mittwoch im Kreishaus deutlich wurde.
Viel Arbeit. Für schönes Projekt.
„Es müssen da viele, viele Rädchen ineinander greifen, um so ein Überland-Rennen zu realisieren“, bilanzierten die beiden Radsportfunktionäre aus Gensheimer (Südpfalz) und Schmitt (Nord-Elsass). Die per Video zugeschaltete Weißenburger Bürgermeisterin Fischer-Junck brachte es auf den Punkt. Man habe viel zusammen gesessen und es habe viel Zeit gekostet. „Aber es ist ein schönes Projekt. Zusammen im Sport.“ Und Landrat Seefeldt, der zurzeit auch Präsident des Euro-Distriktes Pamina ist, sieht in dem Rennen einen weiteren Pluspunkt. Den touristischen Aspekt. So ein renommiertes Rennen ziehe bundesweit die Aufmerksamkeit auf sich. Es kämen neue Gäste. Das sei allgemein gut für die tourismus-geprägte Südpfalz und besonders für die Winzer, die auch von der weltweiten Absatzkrise betroffen seien. Etwas mehr Umsatz könne da nur helfen.
Noch viel mehr als nur Profi-Rennen. Amateure & Jugend.
Das Rennen der Bundesliga-Teams, das um 13.55 Uhr am Weintor startet ist zwar der sportliche Höhepunkt. Aber der Tag hat noch so viel mehr zu bieten. Programm ist von morgens bis abends. Denn auch Amateure dürfen auf die Strecke. Auch sie passieren die Grenze bei Schweigen und Scheibenhardt. Allerdings müssen die Jedermann-Sportler nur 100 Kilometer absolvieren. Immerhin 20 mehr als in 2024. Der Nachwuchs hat einen 50-Kilometer-Parcours zu meistern. Rein auf deutscher Seite. Dann gibt es noch Spaß-Wettbewerbe für die Kleinen.
Offenes Training am Samstag.
Übrigens. Wer schon mal vorab Reinschnuppern möchte, den lädt der Rennradfahrer und Manager des Bike-Aid-Development-Teams SÜW, Patrick Lechner, für kommenden Samstag, 22. März, ab 11 Uhr, zum Offenen Training mit seinen Fahrern ein. Text. rw. Alle Fotos. Veranstalter.
Im Netz.
Der gesamte Tagesablauf mit allen Einzelheiten, Streckenprofilen und Gesamt-Programm findet Ihr im Netz unter https://gp-suew.de/