Die Plakate informieren darüber, welche Verhaltensweisen Grenzen überschreiten. Etwa aufdringliches Anstarren, anzügliche Bemerkungen, unerwünschte Berührungen oder das Fotografieren und Filmen ohne Zustimmung. Sie machen ferner deutlich, dass solche Übergriffe Konsequenzen haben, bis hin zu Hausverbot oder strafrechtlicher Verfolgung. Gleichzeitig sollen mit der Aktion von Grenzüberschreitungen Betroffene ermutigt werden, sich an das Schwimmbad-Personal zu wenden. Besucher werden darüber hinaus dazu aufgerufen, nicht wegzusehen, sondern aufmerksam zu sein und Hilfe zu holen.
Sensibilisieren und stärken.
Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Isabelle Stähle betont. „Sicherheit und Respekt müssen für alle Menschen selbstverständlich sein. Auch und gerade in unseren Schwimmbädern. Niemand sollte aus Angst vor Belästigung auf einen unbeschwerten Schwimmbadbesuch verzichten müssen. Mit der Plakataktion wollen wir sensibilisieren, Betroffene stärken und deutlich machen. „Grenzverletzungen werden nicht toleriert, und wir stehen an der Seite derjenigen, die Unterstützung brauchen.“
„Die Botschaft ist klar. Alle Menschen sollen sich beim Besuch der Freibäder sicher, respektiert und willkommen fühlen. Sexualisierte Belästigung hat dort keinen Platz. Die Plakate stärken das Bewusstsein für gegenseitigen Respekt und tragen dazu bei, dass Schwimmbäder Orte bleiben, an denen sich alle Menschen sicher und wohlfühlen können“, betont Kreisbeigeordneter Uwe Huth.
Neben Hinweisen zum Verhalten verweisen die Plakate außerdem auf Beratungs- und Unterstützungsangebote des Gleichstellungsbüros des Landkreises, des Frauen-Zentrums ARADIA, des Kinderschutzbundes LD-SÜW sowie auf die Polizei für akute Notfälle. Text. sp.
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