Die Idee. Das Geschäftsmodell. Eine Mall im Kleinen.
Der Pop-Up-Store läuft unter ehrenamtlicher Regie von 6 (Geschäfts-)Frauen, die die Regale für eine zu vereinbarende Zeit für Unternehmen aus der Region gegen Entgelt zur Verfügung stellen. In diesen Regalen können die Geschäftsleute exemplarisch ihre Produkte präsentieren. Von Weinen über Accesoires oder Bekleidung. Etc. Einheimische, Touristen oder auch Tagesausflügler treffen sozusagen auf eine Einkaufs-Mall im Kleinen. Ein Modell, das bundesweit derzeit seine Kreise zieht, um etwas gegen Leerstände in den Innenstädten zu unternehmen. Auch in RLP. Denn das Land sponsert das Projekt großzügig auf die kommenden zwei Jahre. Miete, Nebenkosten und sonst so.
Unter den Gästen Ministerpräsident Alexander Schweitzer und MdL Sven Koch und Landrat Dietmar Seefeldt. Augspurger dankte dem Land für die auf zwei Jahre ausgelegte, großzügige Förderung aus dem Programm Innenstadt-Impuls zur Finanzierung des Pop-Up-Stores.
Unter mehrfachem Gelächter ließ Augspurger die Entwicklung revue passieren. Sechs Frauen mit ständig neuen Ideen. Bei einer gemeinsamen Grundidee. Verbunden mit viel Emotionen. Es habe Tage gegeben, „da konnte ich das Wort Pop-Up-Store nicht mehr hören.“ Obendrauf. „Diese Damen sind positiv strapaziös.“ Und. „Ich brauche jetzt mal eine Verschnaufpause.“ Wieder Gelächter. Aber. Er hat es geschafft. Nun sind die Damen dran …
Für die begrüßte Juliane Bohrer die Gäste. Die Idee sei gewesen, „Wie können wir den Einzelhandel in der Stadt etwas bieten? Wir wollen Ideen und Produkte bieten.“ Konzentriert an einem Ort. Sie dankte dem Land und der Stadt für die Unterstützung. Verbunden mit einem Apell. „Erzählen Sie es weiter.“ Dass es einen Pop-up-Store im Zentrum von BZA gibt.
Beispielgebende Worte fand Ministerpräsident Alexander Schweitzer. Er meinte, dass die Zukunft dem gehöre, dem es am Gelingen von etwas liege und nicht denen, die immer nur motzten. Und ja, „Wir kaufen alle im Internet ein.“ Aber es gebe noch viele Geschäfte in BZA. Man müsse halt als Käufer/Kunde halt mal genauer schauen. Es gelte, gut über die Stadt zu sprechen. „Wir alle können etwas dazu beitragen“, so Schweitzer, der dem Team des Pop-up-Stores einen „guten Geist“ attestierte.
Landradt Dietmar Seefeldt freute sich über die heutige Eröffnung. „Es ist toll, hier zu stehen.“ Gleichwohl riet er, wachsam zu bleiben. Die Landesförderung laufe nur 2 Jahre. Man müsse das im Blick behalten, wie es danach weitergehe.
Bürgermeisterin Kathrin Flory bedankte sich beim Frauen-Team. Es gehe eine „positive Energie“ durch die Kurstadt. Es sei ein „total tolles Projekt“. Und. „Machen die Dier uff, mir sinn' neichirisch.“ Gesagt. Getan. Um 11.20 Uhr … Text. rw.
Unser Fazit.
Etwas ganz was Neues. Ein herrliches Sammelsurium mit Charme. Das hat was. Vor allem für die Herren der Schöpfung, die, wie alljährlich, noch Geschenke auf den letzten Drücker brauchen …
Öffnungszeiten 2025.
22. & 23. Dezember, Montag & Dienstag, jeweils 13 bis 18 Uhr.