Wie Augspurger zu dieser Behauptung kommt, ist und bleibt schleierhaft. Vielleicht braucht er einfach eine neue Lesebrille. Aber das ist nicht unser Problem. Es gibt auch nichts richtig zu stellen, weil nichts Falsches berichtet wurde. Und das unter dem Titel „Unwahre Tatsachenbehauptungen“ in Punkt 7.3. des Protokolls abzusegnen, rückt in die Nähe von Strafwürdigkeit. Und das lassen wir prüfen.
Um was es geht.
Um eine Stadtratssitzung im Stadtdorf Blankenborn. Dabei ging es unter anderem um die derzeit laufende Sanierung des Gebäudes Engel in der Altstadt. Das Architektur-Büro Rheinwalt sprach bei der vorangegangenen Erneuerung des Engel von einer Kaputt-Sanierung. Wir von suewpress.de haben in diesem Zusammenhang lediglich erwähnt, dass damals Rudi Wagner (CDU) Stadtbürgermeister war. Seines Zeichens Leiter der Bauabteilung der Kreisverwaltung SÜW.
Mit keinem Wort haben wir geschrieben, dass Augspurger in einer Stadtratssitzung behauptet habe, über seinen Amtsvorgänger Wagner schlecht geredet zu haben. Oder auch nur seinen Namen erwähnt zu haben. Das hat auch das Architektur-Büro nicht. Nur. Er war zu dieser Zeit eben nunmal Bürgermeister. Punkt.
Schlichtweg eine Falschbehauptung.
Sehr geehrter Herr Stadtbürgermeister Augspurger. Ihre Behauptung ist schlichtweg eine falsche Behauptung. Siehe dazu unseren Bericht, auf den sich das Stadtoberhaupt bezieht. Darin steht mitnichten, dass Augspurger den Namen Rudi Wagner erwähnt hat. Wir von der Redaktion haben aufgrund der Zeitschiene schussgefolgert. Und explizit sogar darauf hingewiesen, dass der Name Wagner mit keinem Ton gefallen ist. Wie man dann auf die Idee kommen kann, das so umzudrehen. Und wieder. Puh. Da liegen wohl die Nerven blank … Nun denn.
Hier unser Bericht von der Stadtratssitzung.