Um so größer ist die LDer Namensvielfalt 2024. Die Eltern der 911 in LD geborenen Kinder gaben ihnen mehr als 600 verschiedene Vornamen. Unterschiedliche Schreibweisen wie etwa bei Mattheo und Matteo (jeweils zwei Mal) mitgezählt. Das geht aus der Jahresstatistik hervor, die das städtische Standesamt jetzt vorgelegt hat.
2023er Favoriten Ella und Leon nur noch wenig vergeben.
Dass viele LDer Eltern auf individuelle Namen zu setzen scheinen, zeigt auch die Tatsache, dass die Vorjahresfavoriten Ella und Leon nur noch jeweils für zwei Kinder ausgewählt wurden. Beliebter waren bei den Mädchen beispielsweise Helena (sechs Mal) sowie Amelie, Ayla, Clara, Cleo, Emily, Emma, Hanna, Leonie, Lia, Marie und Sophie mit jeweils fünf Vergaben. Bei den Jungen Leo, Liam, Linus und Noah mit jeweils sechs Vergaben sowie Aaron, Lio, Luca, Luis und Marlon (je fünf Mal).
Die „Einmaligen“.
Die Liste der seltenen bzw. einmalig vergebenene Vornamen ist entsprechend lang. Bei den Mädchen sind es 218 mit einer Bandbreite von Adele über Apolline-Rosalie, Enna, Lamina, Lene und Rosinda bis zu Una, Zeynab und Zoey. Bei den Jungs wurden 232 Vornamen nur einmal vergeben, darunter Klassiker wie Johannes, Lukas, Maximilian und Philipp, aber auch ungewöhnlichere Namen wie Bo, Fitz, Matti, Nalu und Sirius.
Einzel-Vornamen dominieren.
Die meisten Kinder, nämlich mehr als 60 Prozent, erhalten von ihren Eltern „nur“ einen Vornamen, gut ein Drittel zusätzlich einen zweiten. Drei und mehr Vornamen kommen äußerst selten vor. Nur ein Mädchen bekam in LD 2024 mit Lina noch einen fünften Vornamen. Bei den zweiten Vornamen liegt in LD bei den Mädchen Maria (zehn Mal) vorne. Bei den Jungen waren mit jeweils drei Vergaben Friedrich, Johann, Luca und Maximilian die beliebtesten Zweitnamen. Text. sp.