Vorschlag Verwaltung kostet zu viele Stellflächen.
Der CDU-Beitrag sieht vor, den Platz grundlegend umzubauen. Hierbei handelt es sich zunächst um eine Konzeptidee, so die CDU. Der Vorschlag der Stadtverwaltung, mit Fahrbahnverengungen und Bodenschwellen zu arbeiten, kostet aus Sicht des Arbeitskreises zu viele Parkplätze, um Platz für die Fahrbahnverengungen zu schaffen. Dies belaste aus Sicht den Einzelhandel - neben der neu geschaffenen Pollerregelung in der Königstraße - zusätzlich und müsse vermieden werden. Eine Verkehrsberuhigung hingegen wurde - vor allem im Interesse der Anwohner - als grundsätzlich positiv hervorgehoben. Die von der Stadtverwaltung eingebrachte Möglichkeit wäre zunächst kurzfristig und kostengünstig realisierbar, bei einem Rückbau könnten die Elemente an anderen Stellen in der Stadt verbaut werden.
Der CDU-Vorschlag. Straße mitten durch den Platz.
Der Vorschlag des Arbeitskreises sieht vor, die Parkflächen des Weißquartierplatzes bis zur beidseitigen Wohnbebauung hin zu erweitern. Die wegfallenden Zufahrtsstraßen werden durch eine mittig angeordnete Zuwegung ersetzt, welche auch als Durchfahrt dient. Durch eine Neuanordnung der Parkflächen in Quer- statt in Fischgrätaufstellung und den Wegfall von Gehwegen durch eine Spielstraßenregelung würde zusätzliche Parkfläche gewonnen, welche im Falle eines Straßenumbaus durch Neuregluierungen in der Straßenverkehrsordnung auf dem bestehenden Gehweg wegfallen müssten.
Die Ausführung.
Der Belag der neuen Parkfläche sollte nach Wünschen des Arbeitskreises außerdem versickerungsfähig, beispielsweise durch eine sogenannte wassergebundene Wegedecke, ausgeführt werden. Hier ergibt sich außerdem ein weiterer Vorteil durch die mögliche Nutzung der Fläche für Sonderveranstaltungen und eine verbesserte Aufenthaltsqualität.
Das Konzept wurde durch einen ehemaligen Verkehrsplaner als grundsätzlich umsetzbar eingestuft und durch den Arbeitskreis im Rahmen des Beteiligungsprogrammes „MitredenInLD“ eingebracht, so die CDU:
CDU. Keine P-Plätze gehen verloren.
Aktuell stehen in der Reduit- und Weißquartierstraße 22 Parkplätze zur Verfügung, welche durch den Vorschlag der Stadtverwaltung sowie den Neuregelungen in der StVO teilweise wegfallen würden. Weiterhin hätte der Vorschlag auch Auswirkungen auf weitere Parkflächen im nördlichen Teil der genannten Straßen.
Auf dem Weißquartierplatz selbst stehen 104 reguläre Parkplätze sowie 16 Plätze für Anwohner zur Verfügung. Durch den Vorschlag der Christdemokraten gehen im Vergleich zum Status Quo keine Plätze verloren - bei geschickter Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Platzes könnten es mehr werden. Text. sp.