Das Büro 9 und 20 in der Dierbachhalle (Die Halle hat die Hausnummer 29) zeichnet sich durch schickes und modernes Design mit zuverlässiger Internet-/WLAN-Verbindung aus.
Rund um die Uhr zugänglich.
Die Workspace-Station in der Dierbach-Halle füllt die Lücke zwischen Homeoffice und der Präsenz am eigentlichen Arbeitsplatz. Und das 24 Stunden/7 Tage die Woche, wie Ortsbürgermeister Manfred Huckle im Gespräch mit suewpress.de erläutert.
Nutzung für jedermann. Interessant für Start-ups.
Dabei ist jeder hier willkommen. Vom Wohnmobilisten, der hinter der Halle ein paar Tage campiert und mal etwas online absetzen muss über den genervten Konzern-Mitarbeiter in KA, der mal wieder in den verstopften Verkehrswegen festsitzt. Da kommt es schon einmal vor, dass dieser umkehrt und Dierbach ansteuert, um von dort aus zu arbeiten. Reizvoll ist das auch für die Leute, die viel im Homeoffice arbeiten, aber dort ständig die Kinder herumwuseln, was oftmals kein konzentriertes Arbeiten zulässt.
Die Kosten & kostenlosen Vorteile.
Besonders interessant ist das Büro 9 und 20 für Existenzgründer, ist der Ortschef überzeugt. Kein Wunder bei den Preisen. So kostet ein reguläres Tagesticket 20 Euro. Eine ganze Woche kostet 80 Euro. Aber. Es gibt Staffelungen und Preisnachlässe, die sich sehen lassen können. Bei Nutzung aller Rabatte und Mitgliedschaft im eigens gegründeten Verein ist die monatliche Nutzung rund um die Uhr für gerade einmal 200 Euro zu haben. Ein formidables Angebot für kleine Start-ups. Sie sparen sich die Ladenmiete irgendwo. Dazu kommen noch andere Vorzüge, wie kostenfreies Parken. Auch ist das Arbeiten via W-Lan im Freien inmitten der Natur vor der Dierbach-Halle möglich. Dazu gibt es kostenfrei Kaffee und Wasser in dem mit einer neuen Küche versehene Büro 9 und 20.
Die Förderung & Prognose.
Realisiert werden konnte das Projekt durch eine Förderung durch die Entwicklungsagentur des Landes über 20.000 Euro, nachdem auch der VG-Rat BZA sein Okay gegeben hatte. Und aufgrund sehr günstiger Angebote von Handwerksfirmen und Sponsoren aus der Region hat die Förderungssumme weitgehend ausgereicht, so Huckle. Des Weiteren stehen für 3 weitere Jahre Nachschubförderungen von jeweils bis zu 10.000 Euro an.
Davon das Projekt weiter gedeiht, ist der Ortschef überzeugt und beruft sich auf den Deutschen Co-Working-Verband. Die Erfahrungen zeigten, dass es bei solchen Arbeitsplatz-Stationen im ersten Jahr eine Belegung von 25 Prozent gebe. Die sei nach wenigen Wochen seit der Eröffnung schon jetzt erreicht. Im Schnitt komme jeden Tag ein Benutzer.
Zum Abschluss betont Ortsbürgermeister Manfred Huckle noch einmal, dass das Büro 9 und 20 wirklich für jeden, auch aus der weiteren Region nutzbar ist.
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