Passiert ist die Schweinerei in der Nacht von Freitag auf Samstag, 17. auf 18. Januar. Dabei wurde die Wand an der SB-Autowäsche beschädigt. Es entstand dabei ein Schaden über rund 1000 Euro, so die Polizei, die die Tat nicht einmal einem Dunstkreis zuordnen kann. Die Art der Zeichnungen und die Form der Buchstaben seien auf der hiesigen Polizeiinspektion nicht bekannt, heißt es auf unsere Nachfrage.
Fühlt sich als Unternehmer gegängelt.
Klar dürfte sein, dass die gesprühten Parolen sich direkt gegen die politische Haltung des Waschanlagen-Betreibers richten. Russy macht keinen Hehl daraus, dass er sich als freier Unternehmer von der grün-lastigen Politik in Berlin, der Vorschriften- und der Regelungswut massiv gegängelt, schier erdrückt fühlt. Bis es ihm schließlich zu bunt wurde und seine Stimme erhob: Mit etlichen Großflächen-Bannern auf seinem Firmen-Gelände gegen die mittlerweile geplatzte Regierungskoalition, dabei im Besonderen die Grünen kritisierte.
Vor allem aber ...
… was Russy neben dem an seinem Eigentum entstandenen Schaden zudem aufregt und als ehrabschneidend empfindet, ist, dass er kurz vor der Bundestagswahl und der Landratswahl in SÜW am 23. Februar als bekennendes CDU-Mitglied mit Anti-AfD-Parolen belegt wird.
Hinweise.
Wer etwas Verdächtiges rund um die Waschanlage in der Nacht von Freitag auf Samstag, 17. auf 18. Januar wahrgenommen hat, den bittet Gerd Russy um einen Hinweis per E-Mail an
Die Hinweise würden „streng vertraulich“ behandelt, verspricht der Unternehmer.