… möchte man meinen. Schließlich sollte die Mehrheits-Phalanx aus SPD, FWG und Grünen im VG-Rat hinter dem Freien Wähler Augspurger stehen. Hierbei gilt es zu wissen, dass über das Amt des Ersten Beigeordneten im Gegensatz zu dem des Bürgermeisters nicht vom Volk sondern durch den VG-Rat befunden wird. So sieht es die Verfassung des Landes RLP vor.
Auch sieht die Verfassung vor, dass Augspurger im Falle seiner Wahl zum hauptamtlichen Ersten Beigeordneten der VG BZA sein Amt als Stadtbürgermeister aufgeben muss. Dass beispielsweise VG-Bürgermeisterin Flory aber weiterhin Ortsbürgermeisterin von Klingenmünster sein darf, muss man nicht wirklich verstehen. Ist aber so.
Neuer Stadtbürgermeister müsste gewählt werden.
Das bedeutet, dass, wenn Augspurger zum Beigeordneten gewählt werden sollte, muss in Folge auch in der Stadt BZA ein neuer ehrenamtlicher Bürgermeister bestimmt werden. Hier hat nun wiederum die Bürgerschaft per Urnengang das Sagen.
Das große Fragezeichen.
Doch von der nach außen hin so scheinbar gefestigten Eintracht mit Blick auf Augspurger als designierter neuer Beigeordneter gibt es eine(n) Unbekannte(n). Einen möglichen weiteren Kandidaten für das Amt. Und das aus den eigenen Reihen. Die heutige Nachfrage von suewpress.de ergab, dass nach wie vor eine Gegenkandidatur um das Amt des Ersten Beigeordneten nicht ausgeschlossen ist. Und das von einer Person aus den eigenen FWG-Reihen.
Dazu muss man wissen, dass die Freien Wähler ein Sammelsurium an politischer Grundhaltung sind, die von stramm konservativ bis linksliberal reicht. Das spiegelt sich auch in der VG-Ratsfraktion wider. Nicht jeder der Freien ist von dem Schmusekurs mit rot-grün überzeugt, will vor allem nicht als Steigbügelhalter der SPD betrachtet werden.
Die Frage wird also sein, bleiben die Reihen der FWG geschlossen, oder setzen sich einige für den möglichen, konservativ verankerten Mitbewerber aus der FWG ein. Es wird spannend ...