Die Schwerpunkte für die Jugendlichen.
Ein wichtiges Thema waren die Angebote der Jugendpflege. Gesammelt wurden Ideen für Ferien- und Freizeitangebote sowie Wünsche zur Gestaltung von Jugendräumen. Die Jugendpflegerinnen wollen sich infolgedessen für deren Realisierung einzusetzen. Die Wünsche zur Raumgestaltung werden an die zuständigen Ortsbürgermeister weitergeleitet und können vor allem bei Umbau- und Renovierungsmaßnahmen berücksichtigt werden. Spätestens beim Osterferienprogramm kommen die Programmvorschläge der Jugendlichen in Form von Ausflügen zum Tragen.
Öffentlicher Bücherschrank & E-Scooter-Verleih.
Beim zweiten großen Themenbereich Klima- und Umweltschutz unterbreiteten die Jugendlichen mehrere konkrete Vorschläge, unter anderem einen Bücherschrank in der Stadt Annweiler zum Büchertausch für alle Altersklassen. Diese Idee liegt den Jugendlichen sehr am Herzen, weil sie nachhaltig ist und Ressourcen spart. Auch ein E-Scooter-Verleih wäre ihrer Meinung nach umweltfreundlich, weil dies Autofahrten ersetzen könne und die Scooter im ländlichen Bereich besonders gut genutzt werden könnten.
Öffentlicher Wasserspender & Sonnenschutz.
Die Idee eines öffentlichen Wasserspenders fand bei den anwesenden Erwachsenen großes Gehör. Trinkwasserspender fördern die Nutzung von Leitungswasser und können dadurch Plastikmüll, Transportwege und damit den Energieverbrauch verringern.
Die Jugendlichen brachten auch das Thema Sonnenschutz ein und diskutierten konkrete Möglichkeiten einer Beschattung. Im Mittelpunkt stand dabei der Wunsch nach mehr Bäumen an öffentlichen Orten und mehr Schattenplätzen im Trifelsbad.
Sportanlagen & Verpflegung in den Schulen.
Im offenen Themenworkshop wurden Wünsche aus verschiedenen Bereichen geäußert. Unter anderem wurde von den Jugendlichen das Thema Sport- und Sportanlagen eingebracht. Dazu sicherte Bürgermeister Christian Burkhart zu, dass der vorhandene Fußballkäfig im Stadion repariert und wieder nutzbar gemacht werden soll.
Auch die Verpflegung in der Schule wurde diskutiert. Die Jugendlichen betonten, dass eine gute und bezahlbare Verpflegung wichtig sei. Vorgeschlagen wurde ein Schulkiosk mit preiswerten Angeboten. Dieser Wusch wurde vom anwesenden Schulleiter der Realschule plus, Steffen Vey, entgegen genommen.
Fazit.
Insgesamt zeigen die Ergebnisse des Jugendforums, dass die Jugendlichen viele konkrete und alltagsnahe Ideen haben. Einige Ideen werden von der Verbandsgemeinde weiterverfolgt. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Jugendlichen ihre Ideen nicht nur äußern, sondern sich auch selbst beteiligen würden, beispielsweise bei der Mitarbeit in einem Schulkiosk oder bei weiteren Projekten.
Das Jugendforum brachte für Politik und Verwaltung viele neue Erkenntnisse und bot damit eine Möglichkeit, die Perspektiven der Jugendlichen sichtbar zu machen und sie stärker an der Gestaltung ihres Lebensumfelds zu beteiligen. Text. sp.