Rumpfs Schöpfungen sind fast überall in Deutschland zu finden. Eine sogar in Jerusalem und eine in Tokio. Ob in seiner Heimatstadt NW, wo er noch vor wenigen Jahren die Plastiken anlässlich der Innenstadtumwandlung "Wasser in der Stadt" umsetzte. Ob Brunnen in Friedrichshafen am Bodensee, ob in Kaiserslauten, ob in Fürth, Mannheim, Speyer oder Mainz. Und in so vielen Orten in der Pfalz wie der Saubrunnen in Bornheim, der Weinbrunnen in Bad Bergzabern, der Ochs- und Eselbrunnen in Dannstadt-Schauernheim oder der Tabakbrunnen in Hayna. Dazu kamen noch einige Altar- und Pulttische wie in Xanten, Speyer oder Worms.
Rumpf ist der Sohn des pfälzischen Bildhauers Otto Rumpf, der seinerseits aus einer Kaiserslauterer Bildhauerfamilie stammte. Seine Mutter war Martha Rumpf, mit Mädchenname Jung. Gernot Rumpf war seit 1981 mit der Bildhauerin Barbara Rumpf verheiratet. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor.
Ausbildung und Beruf.
Nach dem Abitur am Altsprachlichen Gymnasium (seit 1964 Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium) in Neustadt absolvierte Gernot Rumpf von 1964 bis 1970 ein Bildhauerstudium mit Diplomabschluss an der Akademie der Bildenden Künste in München. 1965 eröffnete er eine eigene Werkstatt für Bronzeguss. 1973 erhielt Rumpf an der Universität Kaiserslautern einen Lehrauftrag, der 1979 in eine Professur umgewandelt wurde. 1980 und 1983 hatte er eine Gastprofessur an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg inne. Text. sp.