LD ein Hotspot des Klimawandels.
„Wir befinden uns in LD in einem Hotspot, der sehr vom Klimawandel betroffen sein wird. Uns erwarten Tropennächte, in denen es nicht abkühlt. Um schädigende Emissionen weiter zu verringern, setzen wir daher in Zukunft auf Fernwärme statt auf Gas. Damit leisten wir nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern bieten zudem eine Wärmeversorgung für alle. Mit den nun anstehenden Bauarbeiten gehen wir den nächsten wichtigen Schritt“, erklärte Jenni Follmann, Leiterin der städtischen Klimastabsstelle, in ihrer Begrüßung.
Der Baustellen-Ablauf.
Die Gesamtmaßnahme soll vom 12. März bis zum 29. September andauern. Bereits ab dem 9. März wird die Baustelle eingerichtet, anschließend folgen die ersten beiden Bauphasen in der nördlichen Moltkestraße und der westlichen Reiterstraße. Die Umsetzung der Gesamtmaßnahme erfolgt in einzelnen, nacheinander folgenden Bauabschnitten. Die Verlegung der Fernwärmeleitungen muss in den jeweiligen Bauabschnitten unter Vollsperrung durchgeführt werden. Die in den Bauabschnitten liegenden Grundstücke und Geschäfte bleiben jederzeit fußläufig erreichbar.
Im Rahmen der Veranstaltung im Rathaus informierten Mitarbeitende der Klimastabsstelle und des Bauamts der Stadtverwaltung sowie der EnergieSüdwest AG über die Bauabschnitte sowie über Lärmbelästigungen, Parkmöglichkeiten, Müllabfuhren und Umleitungen während der Bauphase. Während der Veranstaltung konnten erste Fragen beantwortet werden, anschließend standen die Mitarbeitenden für tiefer gehende Fragen bereit.
Bis Mitte März noch günstige Anschlüsse beantragen.
„Eigentümer im betroffenen Gebiet haben jetzt noch die Möglichkeit, einen kostengünstigen Anschluss an das Fernwärmenetz zu beantragen. Wer bislang keinen Antrag gestellt hat, kann dies bis Mitte März bei uns nachholen“, erklärt Leonhard Gallian von der Energie Südwest AG. „Den Anschluss jetzt legen zu lassen ist günstig, da die Straße ohnehin geöffnet wird. Spätere Maßnahmen erfordern eine erneute Öffnung und sind deutlich teurer. Außerdem werden Neuanschlüsse wegen der Gewährleistungsfristen erst nach fünf Jahren umgesetzt“, ergänzt Ralf Bernhard, Leiter der städtischen Mobilitätsabteilung.
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