Entsprechend groß war der Andrang bei der Präsentation, die einen gelungenen Mix aus Ansprachen, Musik, Geselligkeit und Genuss darstellte.
Wie bereits im vergangenen Jahr stammen auch die Weine der Edition 2026 aus der Pfalz. Der Weißwein, einmal mit und einmal ohne Alkohol, kommt vom Winzerverein Deidesheim. Der Rotwein vom Weingut Werner Anselmann aus Edesheim. Die Etiketten gestaltete erneut die SPer Künstlerin Gerdi König.
Bislang über 120.000 Flaschen verkauft.
Bereits seit 1998 gibt der Dombauverein jährlich eine eigene Edition verschiedener Domweine heraus und verkaufte bis heute 124.000 Flaschen aus unterschiedlichen Weingütern. Da beim Verkauf jeder Flasche ein fester Betrag an den Dombauverein und damit in den Erhalt des Domes fließt, kamen so bislang 200.000 Euro zusammen.
Zur Präsentation begrüßte der Vorsitzende des Dombauvereins, Prof. Gottfried Jung, die zahlreichen Anwesenden und Ehrengäste, darunter den neuen SPer Bürgermeister Prof. Alexander Schubert, Weihbischof em. Otto Georgens sowie die pfälzische Weinkönigin Anna Antonia Cölsch und die Weinprinzessin Susanna Singer.
Wein. Häufige Erwähnung in der Bibel.
Jung betonte in seiner Ansprache, dass die Domweine und der Domsekt als zentrale Aushängeschilder des Dombauvereins nicht nur für Genuss und kulturelle Tradition stehen, sondern zugleich einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des Doms durch bürgerschaftliches Engagement leisten. Er verwies auf die häufige Erwähnung des Weins in der Bibel und die kulturhistorische Bedeutung des Rebensaftes, die durch die künstlerisch gestalteten Etiketten des Domweins noch hervorgehoben werde.
Mit Blick auf die kooperierenden Weingüter sagte er: „Wir sind außerordentlich dankbar für die überaus fruchtbare Partnerschaft mit dem Winzerverein Deidesheim und dem Weingut Werner Anselmann und wissen ihr riesengroßes Engagement für den Dom sehr zu schätzen."
Musikalisch wurde die Veranstaltung von zwei jungen Schülerinnen der Musikschule der Stadt SP begleitet. Josefina Witzke und Laura Schutzius. Text. is.