Im Ehrenamt nicht mehr leistbar.
Diese Aufgabe, die Leitung einer VG-Feuerwehr, sei im Ehrenamt nicht mehr leistbar, stellte Nerding gegenüber suewpress.de klar. Die Vorgaben von „oben“, also MZ, seien immer mehr und noch zeitintensiver als eh schon geworden. Auch eine Folge aus der Ahrtal-Katastrophe … Zu alledem sei auch sein eigentlicher Broterwerb anspruchsvoller und damit einhergehend zeitlich fordernder geworden. „Ich kann das mit meinem Job nicht mehr leisten“, konstatiert der in Blankenborn lebende Nerding klipp und klar.
Das alles unter einen Hut zu bringen, sei im Ehrenamt mit insgesamt rund 500 ehrenamtlichen Feuerwehr-Aktiven in der VG BZA nicht mehr leistbar. So stand für ihn, der 1982 als Steppke in die Jugendfeuerwehr eintrat, weil er helfen wollte, fest, sich aus der Führungsrolle raus zu nehmen.
Dank für vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Aufgrund der stark gestiegen Anforderungen sei die Führung einer so großen Wehr im Ehrenamt einfach nicht mehr leistbar. So dankte Nerding am gestrigen Abend der Verwaltungsspitze und dem Rat für dessen Entscheidung, die Leitung der Feuerwehr in die Hände einer hauptamtlichen Kraft zu legen. Aufrichtigen Dank sagte Nerding auch für die „von Anfang an konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit“. „Von Beginn an“, so Nerding, der „seiner Truppe“ Folgendes attestierte. „Wir sind für den Bevölkerungsschutz bestens aufgestellt.“
Im Sommer hauptamtliche Besetzung.
Die Ausschreibung eines hauptamtlichen Feuerwehr-Chefs läuft derzeit. Im Sommer soll die Stelle besetzt werden. Und damit ist die VG BZA nicht alleine im Kreis SÜW. Auch andere VGs wie Edenkoben und Herxheim haben diesen Schritt mittlerweile gemacht, weil die von „oben“ auferlegte Aufgabenfülle nicht mehr im Ehrenamt erledigt werden könne. Text. rw.