Zirka 9 Uhr. Die Redaktionstür steht bereits offen. In Vorbereitung auf die Laden-Öffnung und der Aufstellung der Staffage vor den Schaufenstern, Werbebanner, Markisen ausfahren, etc. Da fährt er vor. Recht press vor die geöffnete Tür. Ein grauer Pkw. Nichts geht mehr. Der Fahrer schließt nicht einmal die Autotür. „Nur 2 Minuten“, sagt der Mann mit russischem Akzent. Zurück kehrt er mit vollen Einkaufstüten. Aber nicht nach 2, sondern nach 20 Minuten. Dann palavert er noch 5 Minuten im Auto mit seiner Beifahrerin über die Kosten des Einkaufes. Es reicht. Wir schreiten ein. Es dauert nochmal einige Minuten, bis er endlich die FUSSGÄNGERZONE verlässt.
In der Zwischenzeit ist auch eine rüstige Rentnerin mit ihrem E-Bike und kostenintensiver Rad-Equipment-Vollausstattung vorgefahren und stellt den Rest unserer Redaktions-Schaufenster zu. Auch bereit für den WE-Einkauf. Die Blicke zeigen genau, dass sie um ihr Vergehen weiß. Gleichwohl. Nach dem Einkauf wird nicht geschoben. Aufgesattelt und losgestochen. Und diese Situation zigfach am Tag ...
Tagtäglicher Alltag in der FUSSGÄNGERZONE von BZA.
Ordnungsamt, wo bist Du? Von Kontroll-Gängen, die laut Ordnungsamt am WE angeblich nicht stattfinden, aber samstagmorgens vor 10 Uhr doch gemacht werden, ist nicht viel zu erwarten, weil zu dieser Uhrzeit noch gar nichts los ist, fast alle noch verbliebenen Geschäfte noch geschlossen sind. Ressourcen-Verschwendung par excellance ...