Wie die vorläufigen Insolvenzverwalter von der Kanzlei Schultze & Braun am heutigen Freitag mitteilten, sind die Kinderbetreuung und die Arbeitsplätze der Mitarbeitenden auch über den 1. April hinaus gesichert. Der Betrieb in den Einrichtungen laufe ohne Einschnitte bei der Qualität wie gewohnt weiter. Heißt es.
Stadt ist guter Hoffnung.
Yvette Melchien, Sozialbürgermeisterin der Stadt KA, nimmt zum bisherigen Verlauf des vorläufigen Insolvenzverfahrens wie folgt Stellung. „Ich sehe die Kita-Träger im vorläufigen Insolvenzverfahren auf einem guten Weg, sich neu auszurichten. Die Angebote von Pro Liberis und Lenitas sind wichtig für die Betreuung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in der Stadt und in der Region KA. Der Einsatz der Mitarbeitenden gerade jetzt während des vorläufigen Insolvenzverfahrens verdient große Anerkennung. Der enge Austausch mit ihnen, den Eltern und den vorläufigen Insolvenzverwaltern Dr. Jürgen Erbe (Pro-Liberis) und Holger Blümle (Lenitas) der Kanzlei Schultze & Braun ist besonders wichtig“, so die Bürgermeisterin weiter.
Träger neu ausrichten.
Die Stadt Karlsruhe ist zuversichtlich, dass es den beiden Trägern mit Unterstützung der vorläufigen Insolvenzverwalter der Kanzlei Schultze & Braun gelingen kann, die Unternehmen wirtschaftlich neu auszurichten.
1350 Kita-Plätze. 610 Mitarbeiter.
Von der Insolvenzantragstellung der privaten, gemeinnützigen Unternehmen betroffen sind insgesamt rund 1.350 Kita-Betreuungsplätze, davon etwa 900 in Karlsruhe, sowie rund 610 Mitarbeitende in den gesamten Einrichtungen. Lenitas hält neben Kita-Betreuungsplätzen zudem Angebote im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe vor, unter anderem eine Jugendwohngemeinschaft, eine Wohngruppe sowie eine Familienwerkstatt. Text. sp.