Die Wiederöffnung des ehemaligen westlichen Stadttors ist für SP in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung. Spätestens seit der Schließung im Jahr 2020 ist deutlich geworden, welch besondere Beziehung die SPer zu ihrem Altpörtel haben. Immer wieder erreichten die Stadtverwaltung Nachfragen zur Wiedereröffnung. Verbunden mit persönlichen Erinnerungen und prägenden Erlebnissen, insbesondere aus der Kindheit.
„Das Altpörtel ist weit mehr als ein historisches Bauwerk. Es ist ein Stück SP, mit dem viele Menschen ganz persönliche Erinnerungen verbinden. Umso wichtiger ist es, dass dieses Wahrzeichen unserer Stadt nach den umfangreichen Sanierungsarbeiten nun wieder für die SPer sowie für unsere Gäste zugänglich ist und die heutigen Anforderungen an den Brandschutz erfüllt“, betont OBin Stefanie Seiler.
Brandschutz umfassend ertüchtigt.
Voraussetzung für die Wiedereröffnung waren umfangreiche brandschutztechnische Maßnahmen, die auf Grundlage des genehmigten Brandschutzkonzepts umgesetzt wurden. Zu den wesentlichen Maßnahmen zählen die Installation einer Brandmeldeanlage sowie einer Not- und Sicherheitsbeleuchtung. Zudem wurden auf der Kassen-, Glocken- und Ausstellungsebene Rauchschürzen eingebaut. Auf der Galerie-Ebene wurde eine Rauch- und Wärmeabzugsanlage (RWA) über die bestehenden Türen installiert und eine entsprechende RAS/RWA-Zentrale eingerichtet. Die bestehende Trockensteigleitung und die Türen wurden gemäß den Vorgaben des Brandschutzkonzepts ertüchtigt.
Im Zuge der Arbeiten wurde zudem der Dachstuhl umfassend gereinigt und von Taubendreck befreit. Die bisherige Heizung des Trausaals und die Teeküche wurden zurückgebaut. Der ehemalige Putzraum wurde zur Brandmeldezentrale umgebaut.
Die brandschutztechnische Sanierung machte auch eine Überarbeitung der Elektrik und Leitungsführung sowie der Beleuchtung des Altpörtels erforderlich.
Die Kosten.
Die Gesamtkosten für die Sanierung des Altpörtels einschließlich der Fachplaner belaufen sich auf rund 495.000 Euro.
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