Der auf dem Dach produzierte Solarstrom wird direkt an die Bewohner des Hauses geliefert. Ergänzend wird bei Bedarf Strom aus dem öffentlichen Netz bezogen. Für die Eigentümergemeinschaft und die Mietparteien bedeutet das eine nachhaltige, wirtschaftliche und lokal erzeugte Energieversorgung.
Energiewende vor Ort.
„Das Projekt in der Cornichonstraße zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Eigentümer frühzeitig und partnerschaftlich mit dem Energieversorger zusammenarbeiten“, sagt Dr. Robert Grajcarek, Geschäftsführer der Energie Südwest Projektentwicklung GmbH. „Mit dieser Anlage realisieren wir unser bislang größtes Mieterstromprojekt und leisten gleichzeitig einen konkreten Beitrag zur Energiewende vor Ort.“
In Einklang mit dem Denkmalschutz.
Besonders bemerkenswert. Die Umsetzung war auch deshalb anspruchsvoll, weil sich das Gebäude in einer Denkmalzone befindet. Dennoch konnte die Photovoltaik-Anlage letztlich im Rahmen der Dachsanierung realisiert werden. Ein Beispiel dafür, dass Denkmalschutz und erneuerbare Energien kein Widerspruch sein müssen.
Auch die Eigentümergemeinschaft zieht eine positive Bilanz. „Für uns war entscheidend, eine zukunftsfähige Lösung zu finden, von der alle profitieren. Eigentümer sowie Mieter“, erklärt Jürgen Alshut von Bau4 Architekten aus KA, der auch die Eigentümergemeinschaft vertritt.
Entfall von Entgelten, Stromsteuer und Konzessionsabgaben.
Beim Mieterstrommodell wird der im Gebäude erzeugte Strom ohne Nutzung des öffentlichen Netzes direkt an die Letztverbrauchenden verteilt. Dadurch entfallen unter anderem Netzentgelte, Stromsteuer und Konzessionsabgaben, was den Strom für die Mietparteien günstiger macht. Energie Südwest übernimmt dabei den Messstellenbetrieb sowie die Abrechnung und die Reststromlieferung. Die Investition in die PV-Anlage und der Betrieb erfolgen durch die Eigentümergemeinschaft.
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