Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Blick auf das Geschehen vor Ort. Unter dem Titel „Tage des Terrors. LD im November 1938“ schildert Stadtarchivarin Christine Kohl-Langer die Ereignisse des 9. und 10. November 1938 und erinnert an das Schicksal der jüdischen Bevölkerung in der Stadt. Im Anschluss gedenkt Bürgermeister Lukas Hartmann in seiner Ansprache der Opfer der Novemberpogrome. Die beiden Dekane Volker Janke und Axel Brecht gestalten einen religiösen Impuls. Für die musikalische Umrahmung sorgt Peter Damm.
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannte auch in Landau die Synagoge. Jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger wurden verfolgt, misshandelt und verschleppt, ihre Wohnungen und Geschäfte angegriffen und zerstört. An die niedergebrannte Synagoge erinnert heute das Mahnmal in der Friedrich-Ebert-Straße. Seit 2016 trägt der Platz rund um das Mahnmal den Namen des früheren LDer Bezirksrabbiners Elias Grünebaum. Text. sp.
28.10.2026 - Wider das Vergessen. LD erinnert an die Opfer der Novemberpogrome.
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannte in LD die Synagoge. Foto. Stadtarchiv. LD.
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