Über die wenig befahrene A 65 in Richtung LU erreichte der Beschuldigte zeitweise Geschwindigkeiten von bis zu 190 km/h. Zu einer konkreten Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer kam es dabei nicht.
Stopp in LU. Mit Rückwärtsgang gegen Beamten.
Die Flucht endete schließlich vor einem Anwesen in LU, wo der 52-Jährige sein Fahrzeug zum Stillstand brachte, jedoch im Wagen sitzen blieb. Als sich ein Beamter von hinten näherte, legte der Fahrer plötzlich den Rückwärtsgang ein und setzte zurück.
Gegen Streifenwagen gekracht.
Nur durch eine schnelle Ausweichbewegung konnte der Beamte verhindern, überfahren zu werden. Aufgrund der beengten Örtlichkeit wurde sein Fuß jedoch zwischen dem Fahrzeug und einer Mauer eingeklemmt, wodurch er leicht verletzt wurde. Zudem stieß das Auto gegen den dahinter abgestellten Funkstreifenwagen.
Scheiben eingeschlagen und gefesselt.
Da der Mann nicht freiwillig aussteigen wollte, schlugen die Einsatzkräfte die Scheiben ein, sicherten den Fahrzeugschlüssel und konnten ihn schließlich fixieren. Während der Festnahme leistete der 52-Jährige Widerstand, indem er sich sperrte.
Einlieferung in Psychiatrie.
Er muss sich nun unter anderem wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten. Der Mann befand sich augenscheinlich in einem psychischen Ausnahmezustand. Er wurde deshalb in eine Fachklinik gebracht. Er erlitt leichte Verletzungen. Darüber hinaus entstand ein Gesamtsachschaden von rund 20.000 Euro. So die Polizei in ihrer Mitteilung. Text. sp. Symbolfoto. Pixabay. Frei.