„Ich freue mich sehr, dass unser Landkreis als Modellkommune ausgewählt wurde“, erklärt Landrat Martin Brandl. „Das Projekt bietet die Chance, unsere sozialen Strukturen noch besser zu verstehen und gemeinsam mit den Bürgern langfristig lebenswerte, generationenfreundliche Quartiere zu gestalten. Besonders im ländlichen Raum ist es wichtig, soziale Teilhabe und Nahversorgung eng miteinander zu denken.“ Sozialraumlandkarten sind bisher vor allem aus Großstädten bekannt, werden nun aber erstmals in ländlichen Kommunen mit kleinteiligen, nutzungsorientierten Analysen erprobt. Dazu gehören Datenerhebungen und Analysen, Zielgruppeninterviews und aktivierende Befragungen, die unter wissenschaftlicher Begleitung der Hochschule Düsseldorf Bedarfe eng an der Lebenswirklichkeit vor Ort ermittelt werden.
Perspektiven für Ältere ernst nehmen.
„Für uns steht die aktive Beteiligung der Bürger im Mittelpunkt“, betont der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler. „Nur wenn wir die Perspektiven der älteren Menschen vor Ort ernst nehmen und ihre Erfahrungen in die Sozialplanung einbeziehen, können tragfähige Konzepte für die Zukunft entstehen. Die Ergebnisse des Projekts werden uns wertvolle Erkenntnisse liefern – nicht nur für den Landkreis Germersheim, sondern auch für andere Regionen.“ Text. sp. Foto. Netz. Frei.