Von der Inbetriebnahme Anfang Januar bis Mitte Oktober hat die knapp 30-Kilowatt-Peak starke Anlage rund 22.300 Kilowattstunden Strom erzeugt. Das entspricht etwa dem Verbrauch von sechs Einfamilienhäusern. Über diese Zwischenbilanz und potenzielle Erweiterungen der PV-Anlage hat sich Landrat Dietmar Seefeldt Ende Oktober vor Ort mit Daniel Kraus, Geschäftsführer des Wild- und Wanderparks, ausgetauscht. Am Gespräch teilgenommen haben auch Steven Barth, Leiter der Abteilung „Bauen & Umwelt“ der Kreisverwaltung, Leon Pabst, Referatsleiter des Zentralen Gebäudemanagements sowie der für den Gebäudeunterhalt zuständige Mitarbeiter der Kreisverwaltung, Philipp Herrling.
„Wir haben den kreiseigenen Wild- und Wanderpark in den vergangenen Jahren in enger Zusammenarbeit mit Geschäftsführer Kraus entscheidend weiterentwickelt. Der barrierefreie Ausbau im unteren Bereich der Freizeiteinrichtung kommt nun Familien mit Kindern ebenso zugute wie mobilitätseingeschränkten Menschen“, so Landrat Seefeldt.
„Seit Kurzem gibt es außerdem die vom Bezirkstag Pfalz geförderte und von der Sparkasse Südpfalz unterstützte ‚Lauschtour‘ durch den Park, einen für Besucher kostenfreien Audio-Guide. Auch was die Modernisierung der Gebäude- und Energieinfrastruktur angeht, bleiben wir dran, wie die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes zeigt.“
Nahezu alles wird selbst verbraucht.
Zufrieden ist man mit der modernen PV-Anlage inklusive Speicherkapazität von 16,6 kWh nicht nur wegen des guten Stromertrages in den ersten Monaten, sondern auch deswegen, weil die erzeugte Energie nahezu vollständig vom Park selbst und der Gaststätte neben dem Park verbraucht werden konnte. Die Eigenverbrauchsquote beträgt 97 Prozent. „Wir erreichen einen sehr guten Nutzungsgrad, weil natürlich genau dann besonders viel Strom erzeugt wird, wenn auch der Parkbetrieb brummt. Wenn es sonnig ist und auch nur tagsüber“, so erläuterte es bereits im Sommer Parkleiter Kraus.
Erweiterung im Blick.
Potenzial, um die PV-Anlage zu erweitern, gibt es: Das Dach der Gaststätte, die direkt neben dem bereits mit Modulen bestückten Verwaltungsgebäude liegt, bietet weitere Fläche. Und Bedarf besteht ebenso. Denn Park und Gaststätte brauchen insgesamt etwa doppelt so viel Strom, wie die Anlage derzeit liefert.
Die Kosten.
Hinsichtlich der Kosten kann sich die Bilanz ebenfalls sehen lassen. Insgesamt hat die PV-Anlage mit Planung und Anlagenbau inklusive Sanierung der entsprechenden Elektrotechnik fast ein Drittel weniger gekostet als ursprünglich veranschlagt. Rund 111.000 Euro sind schlussgerechnet
Nur noch rund 75.000 Gäste.
Geschäftsführer Kraus hatte im Herbst im Kreistag SÜW über das vergangene Geschäftsjahr berichtet, mit dem die Parkleitung und der Kreis als Träger sehr zufrieden sind. Rund 75.000 Gäste zählte der Park im vergangenen Jahr 2024. Allerdings gilt es nicht zu verschweigen. Der Park hatte vor Corona relativ Über einige Jahre stabil rund 100.000 Besucher pro Jahr gezählt. Text. sp. Foto. KV. SÜW. Pressefrei.