ANNWEILER. Der ab dem Jahr 1231 im Königreich Sizilien geprägte Augustalis des Stauferkaisers Friedrich II. markiert einen Neubeginn der Goldwährung in Westeuropa nach der Antike. Als erste schwere Goldmünze des Abendlands stellt er einen Wendepunkt in der Münz- und Geldgeschichte dar. Gleichzeitig tauchte damit erstmals in nachantiker Zeit wieder ein qualitativ hochstehendes Herrscherbildnis auf Münzen auf. Das ist Gegenstand des nächsten Vortrages in der Reihe „Junges Mittelalter“. Und zwar am Mittwoch, 19. November. 18.30 Uhr.
Der Vortrag von Prof. Dr. Knut Görich (Universität München), „Der Augustalis Kaiser Friedrichs II. – Neue Überlegungen zur berühmtesten Goldmünze des Mittelalters" thematisiert den historisch-politischen Kontext dieser Goldprägung, aber auch ihre politische und symbolische Funktion. Vorgestellt werden neue Forschungen zum Verständnis dieser wohl schönsten Münze des Mittelalters. Text. sp. Foto. Museum. Frei.
Termin.
Der Vortrag ist im VG-Rathaus, Messplatz 1. Beginn ist um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Im Netz.
Das Programm.
https://www.vg-annweiler.de/tourismus/museen/museum-unterm-trifels/flyer-junge-mittelalterforschung-2025-2026.pdf