2000 Bomben. 300 Tote. 2/3 der Stadt zerstört.
Am 15. März 1945 ging ein Bombenhagel auf PS nieder und brachte Not, Elend und Zerstörung. In sieben Angriffswellen wurden insgesamt rund 2000 Sprengkörper abgeworfen. Die Folgen waren katastrophal. Zwei Drittel der Innenstadt lagen in Schutt und Asche. Der Luftangriff forderte mehr als 300 Todesopfer.
Wie kam es dazu? Michael Gabautz, der vielen durch seine Westwallführungen bekannt ist, blickt bei einem Rundgang auf die Zeit vor der Katastrophe zurück. Die politischen Wirren am Ende der Weimarer Republik und den Aufstieg der rechtsradikalen NSDAP. An mehreren Stationen werden Aspekte dieses Aufstiegs und seiner Folgen thematisiert.
Am Alten Rathaus gehen die Teilnehmer auf Zeitreise in die Gründerzeit, als PS zur Deutschen Schuhmetropole aufstieg. Der Untere Schlossplatz – damals von einer Straßenbahn durchkreuzt – war das pulsierende Zentrum. Zu den ersten Adressen jener Zeit dort zählten das Café Luitpold und das Kaufhaus Schmelze. In jenem Bereich war die Zerstörung besonders groß. Vom Alten Rathaus blieb nach der Bombardierung nur noch die Sandsteinfassade stehen.
Der Termin. Anmelden.
Die offene Stadtführung ist am Samstag, 15. März. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr am Stadtmuseum Altes Rathaus, Haupstraße 26. Kosten für die Führung: Sieben Euro pro Person. Dauer: Etwa 90 Minuten. Eine Anmeldung beim Stadtarchiv unter der Telefonnummer 06331/842299 ist erforderlich. Text. sp.