Denn in den sechswöchigen Ferien wurde der kombinierte Rad- und Wirtschaftsweg im Streckenabschnitt zwischen der Kindertagesstätte in Altdorf und dem Ortseingang in Böbingen von der Firma Gerst aus Edenkoben saniert. Mit dem angewandten Verfahren der hydraulischen Verfestigung konnte das vorhandene Oberbaumaterial vor Ort wiederverwertet werden, indem Fräsvorgänge durchgeführt und Bindemittel eingebracht wurden. Dadurch entfielen Kosten für die Entsorgung, Lieferungen von Schottermaterial konnten eingespart und die Bauzeit verkürzt werden. Somit war das Verfahren nachhaltig, ressourcensparend, günstiger und auch die Deponien wurden entlastet.
„Noch sicherer für die Schüler.“
„Jetzt ist alles besser, alles breiter und noch sicherer für unsere Schülerinnen und Schüler“, freut sich Ortsbürgermeister Helmut Litty über die Sanierung, die nach jahrelanger Planung innerhalb von drei Wochen glatt über die Bühne lief. Dank dem speziell eingesetzten hydraulischen Bindemittel sei von einer langen Lebensdauer auszugehen und zudem habe die Maßnahme effizient wie auch kostengünstig erfolgen können. Dass es sich bei dem Rad- und Wirtschaftsweg um eine Hauptschlagader für den Radtourismus handle, habe sich gerade während der Sperrung gezeigt, berichtete Litty. Viele Radfahrer nutzten diese wichtige Verbindung etwa auf ihrem Weg nach Speyer, zum Kraut- und Rübenweg oder zur Strecke „Vom Rhein zum Wein“.
Die Kosten.
Die Kosten, die von den Gemeinden Altdorf, Böbingen und Freimersheim getragen werden, waren mit 300.000 Euro veranschlagt. Wenn auch die Abschlussrechnung noch nicht vorliege, so können die Kosten voraussichtlich unterschritten werden, informierte die VG-Verwaltung Edenkoben. Die Maßnahme erfolgte im Rahmen des Sonderprogramms „Stadt und Land“, 75 Prozent der förderfähigen Kosten wurden als Zuschuss in Aussicht gestellt. Foto. VG. Edenkoben. Pressefrei.