Flurbereinigungsmaßnahmen im 20. Jahrhundert haben im Naturschutzgebiet Kaltenbachbruch die natürliche Aue des Baches auf einen schmalen Gerinn-Streifen reduziert. Nun soll auf zirka 400 Metern Länge ein Erdwall entstehen, der den Abfluss des Fließgewässers in Fließrichtung Rhein verzögert. Das zurückgehaltene Oberflächenwasser staut sich somit länger in den angrenzenden Schilfflächen ein, und kann auch im Bruch versickern.
Das ganze Projekt.
Das Projekt „Kaltenbach 2.0. Kulturlandschaft mit Zukunft" erstreckt sich über die gesamte Länge des Kaltenbachs, beginnend an der Quelle in Burrweiler und weiterführend über Flemlingen, Roschbach, Edesheim, Groß- und Kleinfischlingen, Freimersheim bis zum Übergang nach Freisbach und Gommersheim.
Salm. Denkanstöße geben.
Bürgermeister Daniel Salm. „Mit dem Gesamtprojekt möchten wir Denkanstöße für die Gestaltung unserer Kulturlandschaft für die Zukunft geben, indem wir wichtige Punkte wie Wasserrückhaltung in der Landschaft, Schaffung ökologischer Korridore und Inseln, extensive Bewirtschaftungsformen, Reduzierung des Oberflächenabflusses in der Landschaft im Rahmen der (auch flächenmäßigen verfügbaren) Möglichkeiten beispielhaft darstellen wollen."
Die Kosten.
Die Gesamtkosten sind mit 625.000 Euro angesetzt. Eine Förderung durch den Fördergeber Zukunft- Umwelt-Gesellschaft (ZUG) GmbH über 500.000 sind in Aussicht gestellt. Der Eigenanteil beträgt 125.000 Euro.