12.04.2025. Junges Mittelalter. Die Rolle der Dom-Vikare.

Der nächste Vortrag in der Reihe Junges Mittelalter zum Thema Dom-Vikare ist am kommenden Mittwoch, 16. April, in Annweiler.

ANNWEILER. Den Bischöfen des Heiligen Römischen Reichs dienten im Mittelalter die Domkapitel als Rats- und Wahlgremien. Domherren übernahmen als Mitglieder der Kapitel daneben auch die Versorgung der Bischofskirchen. Doch diese Aufgabe wurde den oft adligen Geistlichen bald lästig. Deshalb stellte man Vikare als Stellvertreter ein, die bei der Erledigung religiöser Aufgaben helfen sollten. Darum geht es im nächsten Vortrag in der Reihe „Junges Mittelalter“ des Museums Annweiler am kommenden Mittwoch, 16. April, im Ratssaal der VG-Verwaltung Annweiler. Los geht es um 18.30 Uhr. Referent ist Jakob Rasch.

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Am Beispiel der Stadt Augsburg hat Jakob Rasch (Universität Augsburg) mit den Domvikaren eine bis heute in der Forschung kaum beachtete soziale Gruppe eingehender untersucht. Über Schlaglichter auf die Themen Stiftungen, Religiosität, Einbindung in die städtische Gesellschaft sowie die Lebens- und Wohnsituation der Geistlichen konnten wesentliche Erkenntnisse zum spätmittelalterlichen Miteinander gewonnen werden. In diesem Zusammenhang spielt zudem der lange schwelende Konflikt zwischen Bürgertum und Domklerus eine Rolle. Die ursprünglich nur als Gehilfen der Domherren engagierten Vikare wurden bis 1500 auch durch die Gründung einer eigenen Bruderschaft essentiell für das religiöse Leben vor Ort. Text. sp. Foto. Museum. Pressefrei.

Im Netz.
Das Programm des „Jungen Mittelalters.

https://www.vg-annweiler.de/:system/:explorer/tourismus/museen/museum-unterm-trifels/flyer-junge-mittelalterforschung-2024-2025.pdf

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