Ob Klimmzug, Dip oder gar Human Flag und Front Lever: Der Outdoor-Sport „Calisthenics“ und die bestehende Anlage im Goethepark erfreuen sich in LD großer Beliebtheit. Ziel ist es dabei, das Gewicht des eigenen Körpers zu nutzen, um die gesamte Muskulatur zu trainieren. Jetzt hat die Stadtverwaltung auf dem Spiel- und Sportcampus eine weitere Calisthenics-Anlage errichtet.
„Calisthenics ist eine Trendsportart, die zunehmend Menschen jeden Alters begeistert und ganz niederschwellig, jederzeit im Freien und ohne Geld auszugeben betrieben werden kann. Das senkt die Hürden, mit Sport anzufangen, auch für Menschen mit wenig Geld“, erklärt Bürgermeister Lukas Hartmann, selbst fasziniert von dieser Art des Outdoor-Sports. „Die Stadtverwaltung erreichen immer wieder Anfragen von Einzelpersonen, Gruppierungen oder Vereinen, mit der Bitte, Calisthenics-Anlagen im öffentlichen Raum anzubieten. Wir freuen uns sehr über diese zweite Anlage, aber es sollen noch mehr werden: Wir wollen mit der Zeit in jeder Ecke der Stadt solcher Trainingsmöglichkeiten anbieten können.“
„Bereits die erste Calisthenics-Kompaktanlage im Goethepark wurde sehr gut angenommen. Die Erfahrungen daraus sind in die Planung der neuen Anlage eingeflossen. Auch diesmal wurden die zukünftigen Nutzer in den Planungsprozess einbezogen“, betont Sabine Klein, Leiterin der Grünflächenabteilung. „Unter anderem wurde ein ebener Bodenbelag als Fallschutz eingebaut, auf dem auch Bodenübungen unkompliziert durchgeführt werden können.“
Die Anlage.
Die rund 150 Quadratmeter große Anlage bietet unter anderem Reckstangen, Barren, Sprossenleiter und sonstige Quer- und Längspfosten. Ein Novum ist die Barrierefreiheit der Anlage. Sie kann daher auch von Rollstuhlfahrenden genutzt werden. Die Anlage ergänzt die im Sportcampus bereits intensiv genutzten Spiel- und Sportbereiche wie die Sporthalle oder den Fußballplatz und eignet sich daher auch gut zum Aufwärmen und für Kräftigungsübungen im Schul- und Vereinssport.
Die Kosten.
Der Bau der neuen Anlage wurde durch das Sportförderprogramm „Land in Bewegung“ zu rund 50 Prozent gefördert. Die Gesamtkosten beliefen sich auf etwa 87.000 Euro. Text. sp.