Damit reagiert der KVV auf die gestiegenen Betriebskosten bei den Verkehrsunternehmen. Hohe Tarifabschlüsse, gestiegene Energiepreise und stark gestiegene Materialkosten. Dies sind nur einige der zahlreichen schwierigen externen Faktoren, mit denen die
Verkehrsunternehmen bereits seit Längerem konfrontiert sind.
„Auch in diesem Jahr stehen wir vor erheblichen Kostensteigerungen in allen Bereichen des öffentlichen Verkehrs. Von Material über Personal bis hin zu Fahrzeugunterhaltung. Um unser verlässliches und flächendeckend attraktives Nahverkehrsangebot weiterhin in gewohnt hoher Qualität bereitzustellen, ist eine moderate und sachlich begründete Tarifanpassung notwendig. Unser Ziel bleibt, wirtschaftliche Stabilität zu sichern (...)“, betont KVV- Geschäftsführer Prof. Dr. Alexander Pischon.
Preis-Beispiele.
Ab dem 1. August kostet eine 2-Waben-Einzelfahrkarte dann 3,70 Euro (statt bisher 3,50 Euro), die 3-Waben-Tageskarte wird wie bei der vorangegangenen Anpassung um 40 Cent angehoben und kostet zukünftig den Preis von 2 Einzelfahrkarten, 7,40 Euro.
Mittlerweile erzielt der KVV 85 Prozent seiner Fahrgeldeinnahmen durch den Verkauf der sehr preisgünstigen Abos wie Deutschlandticket, DTicket JugendBW, Deutschlandticket Job, oder auch der Karte ab 65, die zudem noch eine Mitnahmeregelung für die Enkelkinder oder eigenen Kinder bietet. Die Karte ab 65 kostet ab 1. August 65,50 Euro im Monat.
Deutschlandticket bleibt unverändert.
Die Preise der verschiedenen Deutschlandtickets bleiben unverändert, da sie bundesweit einheitlich angepasst werden. Text. sp.