Zum dritten Mal, nach 2017 und 2018, war die Fortbildungsreihe mit Vertretern aus dem Pädagogischen Landesinstitut aus SP und dem Landesamtes für Umwelt nun wieder zu Gast in der VG Edenkoben.
Dabei waren insgesamt 51 Teilnehmer, Bachpaten und Lehrer naturwissenschaftlicher Fächer aller Schularten sowie Teilnehmer aus benachbarten VG- und Stadtverwaltungen.
Eva Maria Finsterbusch vom Landesamt für Umweltschutz in Mainz freute sich auf eine solche Veranstaltungsform für Bachpaten und Bachflüsterer, die es so bisher noch nicht gegeben habe, auf die „tollen Gewässer in der VG Edenkoben“ und darauf, allen Mut zu machen, aktiv zu werden, zu motivieren und zu verbessern. Beigeordneter Daniel Poth begrüßte ebenfalls die Teilnehmer.
Fließgewässer. Und ihre Bedeutung.
Winfried Sander, ehrenamtlicher Koordinator für schulische Bachpatenschaften im Auftrag des Landesamtes für Umwelt in MZ, stieg sogleich in den theoretischen Teil der zweitägigen Fortbildung ein. Dabei beantwortete der Pädagoge die Frage, in welcher Beziehung die Fließgewässer früher und heute zueinander stehen, welchen kulturhistorischen Einflüssen sie ausgesetzt waren und was künftige Generationen an Herausforderungen zu bewältigen haben. Weitere Vorträge von Eva-Maria Finsterbusch (Einführung in die Gewässerkunde) und Bernhard Bäcker (Vorstellung der regionalen Gewässerlandschaft) schlossen sich an.
Der Triefenbach. Im Mittelpunkt.
Der Praxisteil der Fortbildungsveranstaltung folgte im und am Gewässer. Dabei im Mittelpunkt. Der Triefenbach, im Wald und auf der Rückseite der VG-Verwaltung. Untersucht wurde dabei unter anderem die Gewässergüte (mit Dr. Holger Schindler) und die Gewässerstruktur (mit Eva-Maria Finsterbusch). Arbeitsphasen mit Winfried Sander und Stefanie Semsei mit Schwerpunkten der geografisch-morphologischer sowie chemisch-physikalischer Ansprache waren ebenfalls auf der Tagesordnung.
Am zeiten Tag standen die Schwerpunkte Europäische Wasserrahmenrichtlinie (Winfried Sander, Eva Maria Finsterbusch/Matthias Germei) auf dem Programm. Fragen, wie etwa, die gewässerthematischen Aspekte in den Kompetenzen der Bildung für nachhaltige Entwicklung im Lehrplan verortet werden könne (Winfried Sander, Stefan Schreiner), wurden beantwortet. Auch digitale Angebote wurden thematisiert.