An diesem Aktionstag besuchten der Erste Kreisbeigeordnete Georg Kern, in dessen Zuständigkeit der Bereich „Jugend und Familie" liegt, am 12. Mai auch dieses Jahr drei Kitas im Landkreis SÜW. Die protestantische Kindertagesstätte „KiSenTa" in Rohrbach, die katholische Kita „St. Ludwig" in Edenkoben und die kommunale Kita Böchingen.
„Wir sind natürlich das ganze Jahr über mit den 76 Kindertagesstätten im Kreis in Kontakt. Am Tag der Kinderbetreuung suchen wir aber ganz bewusst den Dialog vor Ort und legen dabei den Fokus auf das Dankesagen", so Kern.
Die Kita KiSenTa.
Die „KiSenTa" Rohrbach vereint eine Kindertagesstätte und eine Seniorentagesstätte unter einem Dach. Es ist die erste Kombination dieser Art im Landkreis SÜW. Für Senioren sowie für Kinder gibt es jeweils eine eigene Einrichtung mit eigenen Fachkräften und eigenen Räumlichkeiten. Zusammen genutzt werden Gemeinschaftsflächen. Gemeinsame Feste und Treffen bringen die Generationen zusammen. Gern sehen die Älteren den Jüngeren zum Beispiel auch beim Spielen im Freien zu, wie der BZAer Dekan Dietmar Zoller beim Vor-Ort-Termin erzählte.
Die Kita St. Ludwig.
Beim Besuch in der Kita „St. Ludwig" in Edenkoben ging es unter anderem um das Angebot „Kita-KistE". Die Abkürzung steht für „Kita-Kinder-starke-Eltern". Es werde in dieser Kita gern und schon mehrfach angenommen, so Leiterin Carmen Hüther. Das Angebot des Kreises SÜW ist einzigartig. Fachkräfte, zehn Stellen insgesamt, kommen für eine bestimmte Projektphase in die Kitas im Kreis, die das möchten, und setzen dort ergänzende Impulse. In „St. Ludwig" arbeitet eine Fachkraft aus dem Programm „Kita-KistE" derzeit zum Beispiel mit einer Kleingruppe am Thema „Vom Ich zum Wir – Freundschaften".
Die Kita Böchingen.
In der Kindertagesstätte in Böchingen machten sich der Erste Kreisbeigeordnete und Vertreterinnen des Kreisjugendamts bei einer kleinen „Tour" ein Bild von den Räumlichkeiten. Diese sind außergewöhnlich, denn die Kita Böchingen ist in einem alten Schulhaus untergebracht. Die Klassenräume wurden kreativ zu Gruppenräumen umfunktioniert, der große Flur ist bunt geschmückt, der Pausenhof wurde zur großen Freifläche zum Herumdüsen mit Bobbycar und Co. Nichtsdestotrotz kommt das Gebäude an seine Grenzen. Die Ortsgemeinde hat bereits vor einigen Jahren beschlossen, einen Neubau zu errichten. Die Planungen dafür gingen derzeit voran, wie Ortsbürgermeisterin Sarah Vollmar berichtete. Text. sp.