„Jeden Tag sind tausende Menschen in RLP unterwegs. Zu Fuß, mit dem Fahrrad, im Auto oder mit Bus und Bahn. Und jede dieser Fahrten hat ein gemeinsames Ziel. Sicher anzukommen. Genau darum geht es heute", sagte Ministerin Schmitt. Verkehrssicherheit sei kein abstrakter Begriff, sondern entscheide ganz konkret über Alltagssituationen. An der Bushaltestelle, auf dem Schulweg oder an der Kreuzung im Wohngebiet.
Der Verkehrssicherheitspreis steht für klare Leitlinien: Prävention statt Reaktion, Vorbild statt Gleichgültigkeit und gemeinsames Handeln statt Einzelkämpfertum. Ausgezeichnet werden Projekte, die Verantwortung übernehmen, Bewusstsein schaffen und nachhaltige Veränderungen im Verkehrsverhalten anstoßen.
Preisträger 2025.
Der Verkehrssicherheitspreis ist seit 2005 als jährliche Dauerausschreibung angelegt und mit Geld- und Ehrenpreisen von insgesamt bis zu 4.000 Euro dotiert.
1. Platz (2.000 Euro).
Verkehrswacht MZ. Projekt „Busschule für Jung und Alt".
Das Projekt setzt dort an, wo Sicherheit im Alltag beginnt. Beim Ein- und Aussteigen, beim sicheren Stehen und beim richtigen Verhalten im Bus.
Zwei 2. Plätze (je 1.000 Euro).
1. ADAC Mittelrhein. Workshop „Respekt Leute".
Ein Angebot, das gegenseitige Rücksichtnahme in den Mittelpunkt stellt und Konflikte im Straßenverkehr dort bearbeitet, wo sie entstehen: im Kopf und im Verhalten.
2. Stadtverwaltung LD. Projekt „Jugendverkehrsschule LD".
Frühe Verkehrserziehung, die nicht belehrt, sondern befähigt. Damit Kinder und Jugendliche Regeln verstehen und sicher anwenden können.
„Alle ausgezeichneten Projekte zeigen: Gute Verkehrssicherheitsarbeit ist interdisziplinär, nah am Menschen und wirksam im Alltag", betonte Schmitt. Technik und Regeln allein reichten nicht aus. Entscheidend sei, dass Verantwortung übernommen werde. Text. sp.