Diese poetischen Gebete gehören seit über 2000 Jahren zu den meistrezitierten und vertonten Texten der Weltliteratur. Ursprünglich im Judentum beheimatet, sind sie das lebendige Gebetbuch dreier Weltreligionen. Judentum, Christentum und Islam. In ihren 150 Liedern spiegelt sich die ganze Tiefe menschlicher Existenz. Vom jubelnden Lob Gottes über stilles Vertrauen bis hin zur Klage aus der Tiefe.
Das Eröffnungskonzert der diesjährigen Musiktage widmet sich Vertonungen aus verschiedenen Jahrhunderten, die die Psalmen in jeweils eigener Klangsprache deuten. Aus der Zeit des Frühbarock erklingen Werke von Heinrich Schütz aus den „Psalmen Davids" und von Claudio Monteverdi aus seiner Sammlung „Selva morale". Werke wie die Vertonung des Psalms 23 von John Rutter stehen beispielhaft für die zeitgenössische Behandlung der uralten Texte. Zwei Werke für Orchester, „Psalom" von Arvo Pärt und Samuel Barbers „Adagio for strings", fügen sich als wortlose Klage und Hoffnungston in diesen Reigen ein. Wie ein wortloses Gebet spiegeln sie die Tiefe menschlicher Klage – und damit den Geist vieler Psalmen. Zwei große, symphonisch vertonte Vertonungen der Psalmen 98 und 42 in der romantischen Tiefe von Felix Mendelssohn Bartholdy rahmen das Konzertprogramm und schlagen so eine Brücke zum Abschlusskonzert des Festivals am 3. Oktober mit Mendelssohns großem Oratorium „Elias". Text. is.
14.09.2025 - Musiktage. Im Dom. Samstag Eröffnung.
Eröffnungskonzert der Internationalen Musiktage 2024 mit der Kammerphilharmonie MA. Foto. Dommusik SP. Klaus Landry. Pressefrei.
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