Der ruandische Tierarzt, Olivier Nsengimana, hat seit der Gründung der Rwanda Wildlife Conservation Association (RWCA) im Jahr 2015, deren Vorsitzender er auch ist, maßgeblich bewirkt, dass die stark dezimierte Population von damals geschätzt nur noch 300 in der Natur in Ruanda lebenden Kronenkranichen inzwischen auf fast 1.300 angewachsen ist.In nur einem Jahrzehnt hat die RWCA den illegalen Handel mit Kranichen in Ruanda gestoppt, wo sie als Haustiere gefangen und als Symbole für Reichtum und Langlebigkeit geschätzt wurden. Inzwischen ist die RWCA eine der größten Umwelt-NROs des Landes mit 269 Mitarbeitenden. Erfolge, die die Verleihung des „kleinen Nobelpreises“ im Artenschutz mehr als rechtfertigen.
Ruanda wird oft als „Land der tausend Hügel“ bezeichnet, ist aber weniger bekannt für seine 860 Feuchtgebiete, die sowohl Nistplätze für den Kranich sind als auch eine entscheidende Rolle beim Klimaschutz spielen. Mit Hilfe des Preisgeldes wird nun die grenzüberschreitende Zusammenarbeit vertieft, in der Hoffnung, einen politischen Rahmen für den Schutz von Feuchtgebieten mit Nachbarländern wie Tansania, Uganda und Burundi zu schaffen. Text. sp.
15.05.2025. Kleiner Nobelpreis. Für Zoo-Kollege.
Östliche Graue Kronenkraniche, die auch im Zoo LD gezüchtet werden, stehen im Fokus der Artenschutzbemühungen in Ruanda. Foto. Zoo. LD. Pressefrei.
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