Der erfahrene Facharzt für Urologie und Belegarzt an der Klinik BZA, Dr. Carsten Breunig, möchte das Bewusstsein für die Erkrankung schärfen und die verschiedenen Ursachen sowie Therapiemöglichkeiten von Harninkontinenz beleuchten. Nach der Präsentation haben die Teilnehmer Gelegenheit, Fragen zu stellen. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig, der Eintritt ist kostenfrei.
Millionen Menschen betroffen.
Harninkontinenz ist ein weit verbreitetes, jedoch oft tabuisiertes Thema, das zahlreiche Menschen betrifft, unabhängig von Geschlecht oder Alter. Schätzungen zufolge leiden Millionen von Menschen weltweit an dieser Erkrankung, die nicht nur körperliche, sondern auch psychische und soziale Auswirkungen haben kann. Eine frühzeitige Diagnose und eine gezielte Therapie können entscheidend dazu beitragen, die Lebensqualität zu verbessern und die sozialen und emotionalen Belastungen, die mit Harninkontinenz einhergehen, zu verringern.
Mögliche Ursachen.
Die Ursachen für Harninkontinenz sind vielfältig. Anatomische Veränderungen, wie sie beispielsweise nach einer Geburt oder im Zuge des natürlichen Alterungsprozesses auftreten können, spielen eine zentrale Rolle. Bei Frauen kann eine Schwächung des Beckenbodens zu einer Belastungsinkontinenz führen, während Männer häufig nach Prostataoperationen betroffen sind. Darüber hinaus können neurologische Erkrankungen, wie Multiple Sklerose, Parkinson oder Schlaganfälle, die Kontrolle über die Blase beeinträchtigen. Auch Lebensstilfaktoren, wie Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen oder übermäßiger Alkoholkonsum, können das Risiko für Harninkontinenz erhöhen. Stress, Angst und andere psychische Belastungen können ebenfalls zu einer Verschlechterung der Symptome führen. Text. sp. Foto. Pixabay. Frei.