18.01.2025 - 18.01.2025. Besuch. Beim ersten Klimabaum. Kipki-Projekt.

Von vorne nach hinten rechts. Karl Braun, Claudia Braun, Erster Beigeordneter Eberhard Frankmann und Christian Braun. Foto. VG Edenkoben. Frei.

Von Ivonne Trauth.

EDESHEIM. Mit der Motivation „Nur gemeinsam können wir Veränderungen bewirken“ hat sich die VG-Verwaltung Edenkoben im April 2024 auf den Weg gemacht, mithilfe des Kommunalen Investitionsprogramms Klimaschutz und Innovation (KIPKI) mit dreizügigen Maßnahmen umzusetzen. Für VG, Ortsgemeinden und Bürger.

Lesezeit: 01:52 Minuten

Eines der beiden Förderprogramme für die Bürger umfasst einen Zuschuss für die Pflanzung von insgesamt 100 klimaresistenten Bäumen nach Vorbild des Klima-Arboretums in Flemlingen.

Und ein solch klimaresistenter Baum steht seit wenigen Monaten bei Claudia und Christian Braun in Edesheim. Der Amberbaum war überhaupt der erste Kipki-Klimabaum, der beantragt, von der VG-Verwaltung genehmigt und schließlich in Edesheim eingepflanzt wurde. Mitte Dezember schaute der Erste Beigeordneter Eberhard Frankmann kurz bei Familie Braun vorbei und sprach von einem guten Beispiel für gelebten Klimaschutz, das zum Nachahmen einlädt.

„Wir wollten einen Beitrag zur Biodiversität leisten und damit die Widerstandsfähigkeit unserer Umwelt gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels erhöhen“, erzählten Claudia und Christian Braun. Und weil im Pflanzgarten noch ein Baum fehlte, sollte der zukunftsfähige Standort mit dem Amberbaum auch einen zukunftsfähigen, sommergrünen Laubbaum mit schöner Blattfärbung im Herbst bekommen.

Die Antragstellung. Lob für Verwaltung.

Und wie war das mit der Antragstellung? „Die Auswahl an Bäumen auf der Liste für die Förderung ist groß und nimmt einem die Frage ab, welcher Baum für die Zukunft gepflanzt werden soll.“ So bestellte die Familie einen Amberbaum bei einer lokalen Gärtnerei und wenige Tage später war das Gehölz mit 14/16 Zentimeter Stammumfang geliefert. Die Beantragung des Zuschusses bei der Verwaltung Edenkoben sei ganz einfach gewesen, mit einem untypisch behördlichen Papier, das schnell auszufüllen war. Bilder der Rechnung in Höhe von 180 Euro und des Baumdurchmessers beigefügt und fertig. Nach einer positiven Rückmeldung der Verwaltung war auch wenige Tage später der Zuschuss in Höhe von 100 Euro überwiesen. Ein tolles Angebot der VG-Verwaltung, bestätigen die Brauns im Gespräch.

Tipp der Pioniere.

Und die Inhaber des ersten KIPKI-Baums in der Verbandsgemeinde Edenkoben haben noch einen Tipp: „Jeder sollte in seinem Garten nachsehen, ob es nicht Potenzial für einen Klimabaum gibt. Das Formular dazu, ist schnell und einfach ausgefüllt und die Fördersumme im Vergleich zu den Kosten des Baums attraktiv gestaltet. Also mitmachen und damit den eigenen Garten etwas in Richtung Klimazukunft entwickeln.“ Text. sp. 

Im Netz.
Antragstellung.

https://www.vg-edenkoben.de/umwelt/klimaschutz/kipki/

https://www.vg-edenkoben.de/umwelt/klima-arboretum-in-flemlingen/amberbaum/

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