Unter dem Motto #nachhaltigertourismusverbindet rückte der diesjährige VG-Treff zudem ein wichtiges Zukunftsthema in den Fokus. In einer Gesprächsrunde sprach Bürgermeister Daniel Salm mit Vertreterinnen aus verschiedenen Bereichen über Chancen, Herausforderungen und Perspektiven eines nachhaltigen Tourismus in der VG Edenkoben und darüber hinaus. Und mit dem „Schaufenster der Genüsse" präsentierte der Verein SÜW Edenkoben zudem die kulinarische Vielfalt der Genussregion.
Begrüßung.
Ein herzliches Willkommen rief Salm auch im Namen der Beigeordneten Eberhard Frankmann und Daniel Poth den Gästen zu. „Wir freuen uns über so viele liebe Gäste und darauf, mit Ihnen die Gemeinschaft der VG Edenkoben zu feiern."
Unter den Gästen. MdL Florian Maier, Landrat Dietmar Seefeldt, die Kreisbeigeordneten Georg Kern und Uwe Huth, ehemaliger Bürgermeister Olaf Gouasé, Bürgermeister und Beigeordnete der umliegenden VGs, ehemalige und aktive Ortsbürgermeister aus den Gemeinden, Vertreter von Vereinen, Schulen, Kirchen, Banken, aus der Forstverwaltung, aus den kommunalen Gremien, Energieversorger, aus Unternehmen, die Weinhoheiten Susanna Singer (Pfälzische Weinprinzessin), Klaudia Göbel (Weinprinzessin der SÜW), Paula Ochudlo (Hainfeld), Celina Baumann (Edenkoben), Traubensaftprinzessin Melinda Damm (Edenkoben), Maria Leibel (Edesheim), Mia Stubenbordt (Kleinfischlingen), Marieke Argus (Roschbach) und Tina Stübinger (Weinprinzessin der VG LD-Land).
1250 Jahre Böbingen.
„So schön, so viele Menschen hier in Böbingen inmitten des 1250. Jubiläums zu begrüßen", freute sich auch Ortsbürgermeister Stefan Werner. Es sei „Wahnsinn" was im Jubiläumsjahr los sei im Dorf und was die Bürger zu leisten vermögen. Der Ortsbürgermeister lud die Gäste am Abend ein, in den Austausch und vor allem auch gerne im Laufe des Jubiläumsjahres etwa zur Kerwe oder zum Ackerbeben im September wieder nach Böbingen zu kommen.
Erholung und Lebensqualität.
Von den Weinbergen der Haardt im vergangenen Jahr ging es beim diesjährigen Verbandsgemeindetreff nun in die Felder des Gäus, so Salm. Unterschiedliche Landschaften, unterschiedliche Prägungen – aber eben eine gemensame Heimat." Von Böbingen aus richtete der Bürgermeister seinen Blick auf die ganze VG, die für Gastfreundschaft, Erholung und Lebensqualität stehe. „Wir schätzen, was unsere Heimat besonders macht. Die Weinberge entlang der Haardt, die Äcker und Felder des Gäus, die Wälder des Pfälzer Waldes, regionale Produkte, gelebtes Brauchtum, lebendige Feste und vor allem Menschen, die hier leben und arbeiten. Oft hören wir den Satz ‚Wir leben dort, wo andere Urlaub machen.' Das sei ein Geschenk und Verantwortung zugleich. Die einzigartige Natur- und Kulturlandschaft zu bewahren, die Vielfalt der Region zu erhalten und die hohe Lebensqualität zu sichern, sei unsere Aufgabe. Für eine attraktive Verbandsgemeinde und attraktive Gemeinden, für Einheimische wie auch für Gäste. Seit Jahrzehnten, so der Bürgermeister.
Tourismus & Weinbau sichert Arbeitsplätze.
Was einst mit Wein, Weinfesten und den ländlichen Reizen der Südlichen Weinstrasse begann, sei heute ein vielfältiges Angebot aus Natur, Kultur, Genuss und aktiver Erholung. Wander- und Radwege, attraktive Ortsbilder, moderne Unterkünfte, kulturelle Angebote und Begegnungsorte seien entstanden und „davon profitieren nicht nur Gäste, auch für Menschen vor Ort, bedeuten diese Investitonen mehr Lebensqualität." Die touristische Wertschöpfung sei gewachsen, Arbeitsplätze wurden gesichert und neue Perspektiven für viele Betriebe geschaffen. Gleichzeitig habe sich das Reiseverhalten geändert: viele Menschen suchen heute authentische Angebote, Ruhe statt Hektik, Natur statt Beliebigkeit, regionale Produkte statt Massenangebote. Da Genuss, Landschaft und Nachhaltigkeit immer stärker zusammengehören liege genau darin die Chance für unsere VG. Von der Haardt bis ins Gäu, betonte Salm. Naheliegend so auch das diesjährige Motto des Treffs. #nachhaltigertourismusverbindet.
Die Teilnehmerinnen der Runde waren Sabine Zwick, Geschäftsführerin des Vereins SÜW-Edenkoben, Ute Seitz, zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin sowie Botschafterin des Biosphärenreservates Pfälzer Wald und Susanna Singer, Pfälzische Weinprinzessin. Und so erfuhr das Publikum, dass die Gäste in die Genussregion kommen, weil „wir Pfälzer sind, wie wir sind", dass das Biosphärenreservat eine Modellregion für nachhaltige Entwicklung ist und dass nachhaltiger Tourismus auch mit nahbaren Winzern und Events erlebbar sei.
Was die Zukunft betrifft.
So gelte es, sich im Tourismus weiterzuentwickeln, in Richtung neue Zielgruppen und Gästen, etwa mit Naturerlebnissen für Familien, dabei auf Qualität und nicht Quantität zu setzen, sei wichtig, betonte Sabine Zwick. Ute Seitz lud Interessierte ein, Botschafter für das Biosphärenreservat zu werden und Susanne Singer ermunterte Winzer, weiterhin offen zu sein für Neues und geänderte Wünsche zu berücksichtigen.
Das Fazit des Bürgermeisters.
„Nachhaltiger Tourismus verbindet, er lebt vom Miteinander verschiedener Akteure, die ein gemeinsames Ziel verfolgen. Die Stärke der VGs Edenkoben, der Genussregion, sichtbar zu machen, ihre Besonderheiten zu bewahren und sie verantwortungsvoll in die Zukunft zu führen. Nachhaltiger Tourismus verbindet das, was Menschen in der Genussregion Edenkoben lieben. Ihre Natur, ihre Kultur und ihre besonderen Genussmomente."