Bereits zum 1. Januar hat Hannemann die Leitung des Forstamtes Haardt übernommen. Hannemann studierte Forstwissenschaften in Freiburg. Seit Juni 2023 arbeitete er in der Zentralstelle der Forstverwaltung in NW als Referent in der Abteilung 3 für Behördliche Aufgaben.
Als Forstamtsleiter sieht Hannemann größte Herausforderung in der Anpassung des Waldes an die Folgen der Klimakrise. „Der Wald ist für die Umwelt und für uns Menschen von existenzieller Bedeutung. In unseren Wäldern werden heute Entscheidungen getroffen, mit denen unsere Enkel und Urenkel leben müssen. Wir können gar nicht wissen, wie extrem das Klima bis dahin geworden ist oder welche Nutzungsansprüche Sie an den Wald haben werden. Daher möchten wir die Wälder so behandeln, dass zukünftige Generationen möglichst viele Entscheidungs- und Handlungsoptionen haben. Und vor allem. Dass Sie noch einen möglichst intakten Wald haben."
Augenmerk. Wünsche der Kommunen.
Ein besonderes Augenmerk liegt laut Hannemann dabei auf den Wünschen und den Bedürfnissen der Kommunen. „Wir bewirtschaften und betreuen im Forstamt in erster Linie den Wald der Kommunen. Gleichzeitig muss uns klar sein, dass der Wald für unsere Region ein extrem bedeutendes Identifikationsmerkmal ist. Naherholung und Tourismus spielt hier eine sehr große Rolle. Daher geht es nur miteinander, die Kommunikation ist hier sehr entscheidend."
Hannemanns Vorgänger Michael Leschnig wurde im Oktober 2023 ins Umwelt-Ministerium nach Mainz abgeordnet. Seitdem leitete Jakob Franz das Forstamt kommissarisch.
Termin.
Einführung des neuen Leiters des Forstamtes Haardt, Philipp Hannemann, Freitag, 28. März, Altes Kaufhaus. Ab 13.30 Uhr Sektempfang. 14 Uhr Beginn. Text. sp.