„Diese Steigerung freut uns enorm und zeigt, wir sind als Einrichtung beliebt wie nie“, sagt Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt. „Wir sind damit eine der wichtigsten Freizeiteinrichtungen in Ba-Wü. Gleichzeitig können wir an die Gäste unser Leitthema Artenschutz vermitteln und über die Einnahmen aus dem Freiwilligen Artenschutz-Euro zahlreiche Projekte in der Natur fördern. Weltweit aber auch vor der Haustüre“, zeigt sich der Zoo-Chef begeistert. Gerade nach den etwas schwierigeren Corona-Jahren zeige die Entwicklung in eine äußerst positive Richtung.
Gute Entwicklung des Tierbestandes.
„Aufgrund der allgemeinen Preissteigerung waren die mit dem Besucherrekord verbundenen Mehreinnahmen auch notwendig, um die enormen Mehrkosten decken zu können“, berichtet Verwaltungsleiter und stellvertretender Zoodirektor Steffen Karcher. Solche Mehrkosten können nicht durch das reguläre Budget der städtischen Einrichtung gedeckt werden.
Reinschmidt freut zudem die ebenfalls sehr gute Entwicklung des Tierbestandes. Zum Stichtag des Jahreswechsels waren es 6.521 Tiere verteilt auf 344 Arten. „Damit haben wir weitere 20 Tierarten im Zoo hinzugewonnen. 90 Tierarten des Gesamtbestands werden in Erhaltungszuchtprogrammen der Europäischen Zoovereinigung EAZA geführt. Das zeigt die stetig wachsende Bedeutung der Erhaltungszucht und unseren Beitrag dazu“, betont der Zoodirektor. Text. sp.