„Wir haben drei Filme ausgewählt, die sich nicht alle mit der SPD direkt beschäftigen, aber mit der Geschichte und Zukunft von Werten, die uns wichtig sind“, fasst Andreas Böhringer, Mitgliedes Vorstandes der SPD NW die Kinoreihe zusammen. „Wir wollen zeigen, wie entschlossene Menschen Missstände in der Gesellschaft bekämpft haben und wie durch Solidarität eine bessere Welt für alle geschaffen werden kann“, so Böhringer.
Rosa Luxemburg.
Die Serie beginnt am 2. März, 19 Uhr, mit dem Film „Rosa Luxemburg“. Die streitbare Kämpferin für Freiheit und Gerechtigkeit hat die Geschichte der europäischen Sozialdemokratie mitgeprägt, bevor sie die Kommunistische Partei Deutschlands mitbegründete.
Norma Rae.
Am 10. März folgt der Film „Norma Rae“, 19 Uhr, von 1979, der die Emanzipation einer Arbeiterin aus einer Kleinstadt im Süden der USA zum Thema hat. Ihr Einsatz um bessere Arbeitsbedingungen und fairen Lohn zeigt die Bedeutung gewerkschaftlicher Arbeit und Organisation im Kampf um ein würdiges Leben in einer stark kapitalistisch geprägten Gesellschaft.
Daniel Blake.
Das Thema „Würde“ ist auch Inhalt des dritten Films am 23. März, 19 Uhr, im Roxy. In „Ich, Daniel Blake“ wird der 59-jährige Zimmermann Daniel Blake Opfer eines absurden Sozialsystems, dessen Bürokratismus die betroffenen Menschen und ihre Situation aus dem Blick verloren hat.
Die Filmreihe schließt eine Vielzahl von Veranstaltungen ab, mit der die NWer SPD ihr 150. Jubiläum gefeiert hat. von einer zentralen Jubiläumsfeier im Saalbau, über Ausstellungen, geschichtliche Führungen und ein „Rotes Menü“ bis zu einer Festschrift. Text. sp. Foto. SPD. NW. Frei.